Januar 20, 2021

Metal Factory since 1999

Coole Idee der Schockrocker Lizzy Borden. Nach dem letzten «Best Of» kommt der zweite Teil ans Tageslicht und beinhaltet die letzten drei Studioscheiben «Deal With The Devil» (2000), «Appointment With Death» (2007) und «My Midnight Things» (2018) und würzt das Ganze mit zwei Covertracks.

Die Truppe aus Linköping (S) startete 1981 unter dem Bandnamen Purple Haze, ehe man über Genocide und Mindless schliesslich den Weg zu Mindless Sinner fand. Erst im Januar des Corona-Jahres 2020 wurde mit «Poltergeist» ein brandneues Album, nota bene erst der vierte Longplayer, veröffentlicht, der vor allem Fans von ungekünsteltem Heavy Metal ansprechen dürfte.

Elvenpath-Bassist Till Oberbossel führt sein Lucid Dreaming-Nebenprojekt in die dritte Runde. Hier verfolgt er das gleiche Konzept wie Tobias Sammet mit Avantasia, setzt aber nicht auf bekannte Sänger, sondern auf solche aus dem metallischen Untergrund.

Ignitor... Da schrieb ich doch schon mal was... Genau, Jason McMaster, der ehemalige Dangerous Toys-Shouter, schreit sich seit 2008 bei Ignitor seine Stimmbänder heiser.

Die amerikanischen Heavy Metaller Lady Beast aus Pittsburg, 2009 gegründet und seit Beginn von Leadsängerin Deborah Levine angeführt, waren für mich bisher ein unbeschriebenes Blatt.

Was soll man zur Metal-Lady schlechthin noch schreiben? Sie hat ihn ihren über 37 Jahren immer Vollgas gegeben, mit Warlock die Welt im Sturm erobert und als Solokünstlerin alle Stürme überlebt.

2020 gehörte nur einem Kommando – dem markerschütternden „Metal Commando“ von PRIMAL FEAR. Inmitten einer Pandemie detonierte das schicksalhafte 13. Studioalbum der deutschen Power-Metal-Bastion mit einer Wucht, dass sich die Balken bogen. Wohin man auch blickte: Die ganze Welt schloss sich nur zu gern diesem Kommando an und bescherte PRIMAL FEAR die besten Chart-Platzierungen ihrer über 20-jährigen Karriere. Das Resultat: Top Ten in der Schweiz (6), Deutschland (7), Japan (7), Finnland (9) und Schweden (9), dazu hohe Ränge in Österreich, Spanien, Frankreich und den USA.

"...Wir bekommen mehr Promotion, es besteht ein Marketing-Packet und bei Nuclear Blast sind hungrige Leute, die Bock auf Primal Fear haben. Wir haben Bock auf Nuclear Blast und es hat wieder gepasst..."

Als die globale Tour Anfang dieses Jahres plötzlich und unerwartet zum Stillstand kam, nutzte Queensrÿche-Frontmann Todd La Torre die Pandemie-Ausfallzeit, um seinem Debüt-Soloalbum «Rejoice In The Suffering» den letzten Schliff zu verpassen.

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