Sonntag, 24. Oktober 2021

Metal Factory since 1999

Mirko B.

Bandname, Albumtitel, Songtitel sowie Namen und Pseudonyme der drei Akteure sind absolut klare Hinweise, das muss eine italienische Truppe sein.

SHRINES OF DYING LIGHT – Sadness

Montag, 21. Dezember 2020

Die Aargauer Shrines Of Dying Light sind meines Erachtens noch nicht ganz dort angekommen, wo sie hingehören. Was dem Rezensenten gefällt, ist die tiefe, sonore Stimme von Chefideologe Julian Rossdeutsch, welche insbesondere in den Growlparts ihre volle Kraft entfaltet.

ANTHENORA – Mirros And Screens

Freitag, 11. Dezember 2020

Mein Metallerherz jubelt. Wie konnte diese Band bloss unbemerkt an mir vorbeirauschen? In Anbetracht meines fortgeschrittenen Alters sind selbst die zehn Jahre Auszeit, die AnthenorA seit ihrem letzten Release „The Ghosts Of Iwo Jima“ aus mir unbekannten Gründen hatten, keine Entschuldigung.

WITCHWOOD – Before The Winter

Freitag, 20. November 2020

Diese Scheibe ist für mich zugegebenermassen eine angenehme Überraschung. Dass Italien schon lange nicht mehr das Land ist, in dem gefühlt jede zweite Band mit Bombast und Pathos überladenen, süsslich-kitschigen Hollywood Metal spielt, ist mir schon lange klar, aber mit einem dermassen detailverliebten Classic Rock-Album dieses Formates hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

LYKANTROPI – Tales To Be Told

Freitag, 06. November 2020

Die schwedischen Blumenkinder sind Meister ihres Fachs, daran besteht für mich nicht der geringste Zweifel. Wenn es darum geht, den harmoniegeschwängerten Sound zu reproduzieren, dem am Ende der Sechzigerjahre Szenegötter wie Crosby, Stills, Nash and Young oder The Mamas And The Papas frönten, dann kann den sechs Schweden kaum jemand das Wasser reichen.

DIRTY SOUND MAGNET – Live Alert

Freitag, 06. November 2020

Das Powertrio aus Fribourg zementiert einmal mehr den Ruf, den schweizerische Rockbands im Ausland geniessen, sofern ihre Stossrichtung nicht Radiotauglichkeit und möglichst viel Airplay anvisiert. Kauzig, eigen, streckenweise recht schräg aber (gerade deswegen?) stets spannend klingen die Songs, welche die Jungs Corona-bedingt sehr kompetent im Mai des laufenden Jahres im eigenen Proberaum aufgenommen haben.

WYTCH HAZEL – III Pentecost

Freitag, 30. Oktober 2020

Jesus, Maria und Joseph! Man kann von christlichem Metal halten, was man will (gleiches gilt für die Gegenseite), aber wenn die frohe Botschaft nicht süsslich-missionierend daherkommt, sondern wie in diesem Fall als musikalisch äusserst kompetent verpackte Metaphern und Allegorien, dann bin sogar ich dabei.

PALLBEARER – Forgotten Days

Freitag, 23. Oktober 2020

Mit dem vierten Langeisen in zwölf Jahren Bandaktivität nähern sich die Doom-Metaller aus Little Rock, Arkansas langsam aber sicher ihrem kreativen Zenit. Mehr denn je wohnt den Songs trotz der ganzen Schwermut und Hoffnungslosigkeit, die sie vordergründig versprühen, eine ganz spezielle Wärme inne, welche durchgehend ein Gefühl der Versöhnung und Erlösung durchschimmern lässt.

Ricky Warwick wandelt auf Solopfaden und kommt gleich im Doppelpack daher. Allerdings so lang und zweigeteilt der Albumtitel ist, so zwiespältig ist diese Angelegenheit gleichzeitig.

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