Untermalt von einer manischen musikalischen Kulisse, steht der unnachgiebige Track «Twenties» in krassem Kontrast zur vorangegangenen, eher hypnotischen Single «Call Me Little Sunshine» und kündet von „reigns of pennies and piles of moolah“. Der apokalyptisch prophetische Vibe von «Twenties» macht das Stück im Kanon Ghosts einzigartig – wie auch die nicht beabsichtigte textliche Relevanz in Bezug auf aktuelle Ereignisse im Weltgeschehen…
Hier «Twenties» anschauen und anhören:
Nach dem in der Ära der Pest angesiedelten, Grammy-nominierten Vorgänger «Prequelle» transportiert «Impera» Ghost um Jahrhunderte in der Zeitgeschichte nach vorn. Das Ergebnis soll das bisher ambitionierteste und textlich prägnanteste Projekt im Schaffen Ghosts sein. Im Verlauf der 12 Songs erstehen und fallen Imperien, drängen sich marktschreierisch, gleichermassen finanziell wie religiös motivierte Möchtegern-Messiasse auf, und Prophezeiungen werden verkündet, während die Lüfte erfüllt werden von himmlischen, aber auch menschengemachten Gestalten. All das macht «Impera» zum bisher gegenwärtigsten Werk Ghosts und sorgt zusammen mit hypnotischem, dunkelbunten Melodienreigen für ein Hörerlebnis wie kein zweites. Dabei steht fest: Es ist unverkennbar und quintessenziell Ghost.