Das folgende «Drone» beginnt etwas gemächlicher, bevor auch hier die fetten Gitarren übernehmen. Unglaublich, wie druckvoll die Musik der Australier durch das ganze Album hindurch präsent ist. Immer wieder grossartig, mit was für tollen Gesangs-Melodien hier gearbeitet werden. Man höre sich nur das kraftvolle «Aozora» an. Durch das filigrane Schlagzeugspiel bekommt die Musik immer wieder einen progressiven Touch, echt klasse, was Drummer Steve Judd hier abliefert. Songs wie «All It Takes» leben von unterschiedlichen Stimmungen, mal bretthart, dann wieder mit ruhigeren, atmosphärischen Parts, was das Ganze sehr spannend macht für den Zuhörer.
Noch besser hört man das beim starken «Remote Self Control». Abwechslung bringt das ruhig beginnende «Opal», das nach der hälfe dann an Stärke zulegt und wieder sehr ruhig endet. Klasse gespielt. Beim Knapp acht Minuten lange «Salva» zeigen sich die fünf Musiker dann nochmals in Hochform. Hier regiert die grosse Gesangs-Melodie von Ian Kenny, die perfekte Instrumentierung macht diesen Song zu einem grandiosen Finale inklusive Dudelsäcke, ein wahrlich grosses Finale eines sonst schon interessanten Albums, sehr gelungen das Ganze.
Crazy Beat