Freitag, 17. April 2026

Metal Factory since 1999

LP/CD-Reviews (5809)

Ich vergöttere Crimson Glory für ihre ersten beiden Studioscheiben. Ob dabei nun das Debüt, oder «Transcendence» das besser Werk ist, darüber streiten sich die Metal Götter und deren Schüler.

HARDLINE – Shout

Freitag, 17. April 2026
Sänger Johnny Gioeli ist umtriebig. Hat er doch soeben das neue Album von Axel Rudi Pell veröffentlicht und befindet sich gerade mit den Jungs auf Tour, erscheint sein neuntes Studioalbum mit Hardline. Dabei muss er sich immer mit dem sagenumwobenen Debütalbum vergleichen lassen.
Bei Victorius schiessen mir unweigerlich zwei Bilder in den Kopf. Da ist zum einen der viel zu früh verstorbene Kaufi von Metalinside, dessen Begeisterung für die Band so grenzenlos war wie meine eigene; ein Seelenverwandter im Geiste des melodischen Power Metal.
Bei der Entstehung von «The Dead Ones» haben The Last Ten Seconds Of Life die Erfahrungen aus den letzten beiden Veröffentlichungen genutzt und das präferiert, von dem sie dachten, dass es das Beste aus ihnen herausholen würde. Dies beinhaltet alles von der Songstruktur über die Klangfarbe der Instrumente bis hin zum Mix/Mastering und den lyrischen Themen.

TRUCKFIGHTERS – Masterflow

Donnerstag, 16. April 2026
Nach einem Jahrzehnt der Stille kehren TRUCKFIGHTERS mit «Masterflow» zurück. Das Album hört sich wie eine konsequente Fortsetzung dessen an, was die Band bereits gut beherrscht. Alle charakteristischen Elemente sind vorhanden: dichte, warme Fuzz-Klänge, wogende Basslinien und jener hypnotische Wüsten-Groove, der ihren Sound seit Jahren prägt.
Mit «The Unyielding Season» legen WINTERFYLLETH ihr neuntes Album vor. Während der Vorgänger noch Schatten am Horizont warf, brennt dieses Album vor Unmittelbarkeit. Es ist im atmosphärischen Black Metal verwurzelt, atmet jedoch erzählerische Absicht und kanalisiert sowohl historische Bilder als auch moderne Unruhen zu etwas zutiefst Bewegendem.
Wer auf puren, rauen, wilden und ungezähmten Heavy Metal abfährt, ist bei den Herren WICKED LEATHER aus Barcelona genau richtig. Schon der Opener und Titeltrack «Season Of The Witch» wird dem Zuhörer in bester Iron Maiden Manier zu Di Anno-Zeiten um die Ohren gehauen.
Seit über zwanzig Jahren mischen WOLFCHANT im Pagan Metal munter mit, treten aber nicht auf der Stelle und erfinden sich auf dem neusten Streich zwar nicht neu, aber klingen trotzdem frisch und glänzen mit reifen, durchdachten Arrangements.

RIKET – 2026

Mittwoch, 15. April 2026
Schweden zählt als sicherer Exportschlager, wenn es um knüppelharten und soliden Death Metal geht. Allerdings fehlt dem Soliden oftmals die Innovation. Überraschenderweise findet dies mit dem Debüt «2026» von RIKET ein Ende!
Mit dem vorliegenden Album schliessen LORD OF THE LOST die "Opvs Noir Trilogie" ab (Teil 1 und 2 sind 2025 erschienen).
«Forever Young» dürfte den etwas älteren Hard Rock-Fans noch in Erinnerung sein. Dieser Song durfte damals in keiner Rock-Bar fehlen. Nun, 2026 veröffentlichen TYKETTO ihr neuestes Album. Der Jungbrunnen wurde zwar nicht gefunden, aber die Songs auf «Closer To The Sun» klingen alles andere als verstaubt.

DARK RIDE – Blade Manor

Mittwoch, 15. April 2026
Die kalifornische Punk Band DARK RIDE wurde von Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Emilio Menze ins Leben gerufen. Zuvor war dieser mit der Formation Stellar Corpses und der Misfits Cover-Band Plan 9 unterwegs.
Auf ihrem dritten Album «Through The Hourglass» präsentieren sich WITCH RIPPER als Ensemble, das seine vielfältigen Einflüsse zu einem fokussierteren und musikalisch überzeugenderen Ganzen vereint hat.
Kennt Ihr das? Man sieht ein Album-Cover vor sich, liest den Bandnamen wie den Titel und hat dabei schon eine Vorstellung, wie das vielleicht klingen könnte. Dann lauscht man den Klängen von NEVERLAND TRAIN und ist überrascht, wie man doch daneben lag. Ein Intro, und im nächsten Moment fühlt man sich in ein Musical oder einen Disney-Film versetzt.

KARMIAN – Horror Vacui

Dienstag, 14. April 2026
Die aus Modena, Italien stammende Band KARMIAN hat sich innerhalb der italienischen Melodic Death Metal Szene eine unverwechselbare Position erspielt, indem sie extreme Musik nicht nur als Mittel der Aggression, sondern als narrative und philosophische Sprache verstehen.
Die Kanadier von WRECK DEFY prügeln sich auf dem sechsten Album mit wütendem Thrash Metal durch die Rillen. Speziell dabei ist der "weinerliche" Gesang von Greg Wagner, der sich mit wütendem Gebell und kreischenden Parts abwechselt. Klingt wie eine Mischung aus Tim Owens und James Rivera, aber als sehr vager Vergleich.

IMMOLATION – Descent

Montag, 13. April 2026
Einer der Vorreiter des Death Metal meldet sich mit seinem zwölften Album «Descent» lautstark zurück. IMMOLATION werden auch nach 37 Jahren langjährige Fans wie ahnungslose Neulinge mit Hymnen der Dunkelheit und Wut konfrontieren.
Sie haben sich echt Zeit gelassen, die Kanadier von WARSENAL. Sieben Jahre hat es gedauert, bis das dritte Album endlich das Licht der Welt erblickt hat. Bei so langen Unterbrüchen besteht halt auch die Gefahr, dass eine eher junge Band schnell wieder vergessen wird.
«Human Beast» markiert, nach «End Of Silence (2023), das zweite Album von SONS OF ETERNITY. Beim Stil habe ich irgendwo Power Metal gelesen, würde das aber persönlich schon eher unter Hard Rock einstufen.

AXE DRAGGER – Axe Dragger

Montag, 13. April 2026
Hier kommen sie..., AXE DRAGGER..., die neue Supergruppe des Heavy Metals! "Schon wieder", schiesst es mir durch den Kopf. Mit Sänger Terry Glaze (ehemals Pantera), Gitarrist Bob Balach (Fu Manchu), Bassist Fredrik Isaksson (Dark Funeral) und Drummer Pete Campbell (ehemals Pentagram) stehen nun nicht gerade Musiker auf der Matte, welche man durch ihre unermesslichen Erfolge kennt.
Wenn man über namhafte Bands des Death Metal Genres spricht, muss zwangsweise die schwedische Kapelle VOMITORY erwähnt werden. Die bereits 1989 gegründete Band veröffentlichte, speziell zwischen 1996 und 2011, acht hochkarätige Alben und festigte ihren Status im Genre. 2013 dann die Auflösung, um 2019 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums wieder ins rege Treiben einzugreifen.
Schwere, düstere Riffs und eine starke, kräftige Stimme eröffnen das neue Werk der Norweger MASHEENA aus Bergen. Eine Mischung aus Heavy Metal und Stoner Rock dröhnt aus den Boxen. Erinnert mal wieder an Black Sabbath.
Die Nadeln schlagen rot aus, und niemand hat vor, sie wieder runterzudrehen. THE LORDS OF ALTAMONT stürmen mit «Forever Loaded» zurück in meine Kopfhörer. Das fühlt sich wie ein Aufstand in Retro-Bomber-Jacken an.
Nach einer ungewöhnlich langen Pause kehren MELECHESH mit «Sentinels Of Shamash» zurück. Diese kurze Veröffentlichung fühlt sich aber alles andere als unbedeutend an. Selbst als EP kommt sie mit der Wucht eines Statements daher: Hier handelt es sich um eine Band, die ihre Identität neu bekräftigt.

METAL CHURCH – Dead To Rights

Freitag, 10. April 2026
Sie zählen zu meinen absoluten Helden, haben tatsächlich nochmals die Kurve gekriegt und biegen mit dem vierzehnten Studio-Album ums Eck, als hätte es nie ein Werk wie den Vorgänger «Congregation Of Annihilation» (2023) gegeben. Diese Scheibe von METAL CHURCH hinterliess nämlich einen bitteren Nachgeschmack bei mir.
Der erste Song des neuen Werks der Dänen BLACK OAK COUNTY haut gleich ordentlich rein: «Kill The Pain», eine raue Heavy Rock Nummer, erinnert ganz klar an die Landsmänner Volbeat, mit etwas Einschlag von Metallica. Ruhiger kommt «Starlight» daher, erinnert mich etwas an Def Leppard, auch durch die grossartige, sehr melodiöse Gesangs-Melodie.
Es war nicht leicht, das vorliegende Album zusammenzustellen. Monatelang stiessen BODYSNATCHER bei jeder Songwriting-Session auf Sackgassen, aber schliesslich haben sie es doch geschafft, fünfzehn Demos zu produzieren und am Ende zehn der besten Songs herauszubringen. Diese bilden nun «Hell Is Here, Hell Is Home», das vierte Album der Deathcore-Band aus Florida.

FIGHTER V – Deja Vu

Freitag, 10. April 2026
Aus den/dem Hairdrÿer (Fön) wurden 2019 nach zehn Jahren FIGHTER V. In der "Kämpfer-Zeit" veröffentlichten die Jungs aus Hergiswil bisher zwei Alben und haben mit «Deja Vu» nun den dritten Streich am Start. Melodischen Hard Rock haben sich die Jungs dabei auf die Fahne geschrieben, der irgendwo zwischen Bon Jovi, Loverboy und Survivor liegt.
Mit «Beyond The Reach Of Enchantment» liegt erscheint Ende März das zweite Album der Power Metal aus Island. Zugegeben, ausser Björk kenne ich sonst, also neben POWER PALADIN, bewusst keine Musiker aus Island.
Zakk Wylde veröffentlicht dieser Tage mit seiner Truppe BLACK LABEL SOCIETY sein neuestes Werk. In gewohnter Manier kann man den brachialen Stoner / Doom Metal Sound aus den Boxen dröhnen lassen.

MESSTICATOR – Total Mastery

Donnerstag, 09. April 2026
In der heutigen Zeit scheint nichts unmöglich. Stellt Euch also vor, es gäbe tatsächlich eine Macht, erhabener als die Menschheit, die über uns herrscht, uns richtet und zur Rechenschaft zieht. Diktatur? Das war gestern. Die aktuelle Definition lautet «Total Mastery» - so auch der Titel des zweiten Albums der Death Thrash-Kapelle MESSTICATOR.
Nach der Wiederveröffentlichung von «Lords Of Hypocrisy» hat sich das deutsche Label diesmal das vierte Werk der britischen Veteranen PAGAN ALTAR vorgeknöpft. Dies geschieht übrigens just zum 20-jährigen Geburtstag der Platte.
Nun, wenn das Facebook-Titelbild einer Truppe, die dem Todesmetal frönt, den Spruch "THY GNOSIS - Progressive Death Metal Songs sind nicht besser, aber länger" ziert, dann hat diese Band Sinn für Humor, und die Musiker sind OVO-holiker oder Schweizer.

TUSMØRKE – Balderdom

Mittwoch, 08. April 2026
Auch mit ihrem dreizehnten Album ziehen TUSMØRKE, die norwegischen Proggies, den Zuhörer musikalisch tief in die 70er-Jahre hinein. Typischer Gesang für diese Zeit, viele Flötenklänge und zwischen den Gesangs-Abschnitten immer wieder längere Instrumental-Spielereien. Mag man alles schon gehört haben, trifft aber so nicht auf die Nordländer zu.

GREYHAWK – Warriors Of Greyhawk

Mittwoch, 08. April 2026
GREYHAWK stammen aus Ohio und veröffentlichen ihre dritte Studio-Scheibe. Mit schnellen Passagen, welche an Riot und Primal Fear erinnern und der gitarrentechnischen Unterstützung, die sich mit derjenigen von Judas Priest, Riot (nochmals) und Metal Church messen lassen will, trumpft der Fünfer gross auf.
Trotz der täglichen Flut an Veröffentlichungen wird hie und da ein Sonderling angespült, der einfach anders ist. «Weltmarktführer Befiehl - Wir Entfolgen!» ist so ein Exemplar. VOR DIE HUNDE aus Passau haben ein "Konzept-Album" erschaffen, das mit der aktuellen Wirtschaft unbeschönigt ins Gericht geht.

RAM-ZET – Sapien

Dienstag, 07. April 2026
Die norwegischen Extrem-Metaller RAM-ZET bieten hier einen krassen Mix aus Avantgarde, Extreme, Death und Progressive Metal. Sehr verwirrend beim ersten Anhören.

SYBERIA – Quan Tot S'apagui

Dienstag, 07. April 2026
Ich war schon immer der Meinung, dass Instrumental-Musik eine grössere Herausforderung darstellt – sowohl beim Komponieren, als auch beim Anhören – da es keine Texte oder Gesang gibt, die einen durch das Stück führen. Man ist allein mit dem Klang und muss sich den Rest selbst vorstellen. Genau darin liegen die Stärken von Syberia auf «Quan Tot S'apagui».
Mit ihrem Debüt «There Is Beauty In Letting Go» hat die Schweizer Metalcore Band VICIOUS RAIN vor zwei Jahren eine solide Visitenkarte abgegeben und ihre emotionale DNA klar umrissen.
Die Amis FINAL GASP spielen eine Art Mucke, die sich irgendwo zwischen Lake Of Tears, Insomnium und Unto Others befindet. Düstere Gitarren-Wände, schwere Drums, ab und zu ein filigran wirkendes Solo - das klingt soweit nicht schlecht.
Man denkt es kaum, aber dies ist schon die elfte Solo-Scheibe (!) des Stryper Sängers und Gitarristen MICHAEL SWEET. Seine unverkennbare Stimme macht sofort Lust auf mehr, denn kaum ein anderer Shouter kann von hohen Rob Halford Screams bis hin zu sehr emotionalen und feinfühligen Gesängen wechseln wie der Ami.

GONG – Bright Spirit

Montag, 06. April 2026
Dies ist der dritte Teil einer Trilogie, die mit «The Universe Also Collapses» 2019 begann und 2023 mit «Unending Ascending» fortgesetzt wurde. GONG könnte man dabei, zusammen mit Genesis und Yes, zu den Ur-Proggies zählen, da sie auch schon mehr als ein halbes Jahrhundert aktiv sind. Nur mit dem Unterschied, dass diese Band irgendwie voll durchgeknallt ist.
Mit «Act II – Of Iron And Blood» erweitern LÖMSK ihre Debüt-Vision zu einem disziplinierten und zusammenhängenden Gesamtwerk. Das Album funktioniert am besten als Ganzes, doch einige Tracks verdeutlichen die künstlerische Bandbreite der Band besonders: «Fields Of Elysium», «Entropia», «Furia» und der Titeltrack «Of Iron And Blood». Zusammen zeigen sie, wie Lömsk Atmosphäre, Spannung und kontrollierte Wildheit im modernen, melodischen Black Metal in Einklang bringen.
Irgendwie muss sich in den Büroräumen von "Dying Victims Records" eine Quelle befinden, welche jede Woche eine neue Band an die Oberfläche spült. So auch das schwedische Duo von HARROWED, welches mit «The Eternal Hunger» ihr Debüt veröffentlicht. Ob bei so viel neuen Bands und Alben die Qualität nicht leidet, dürfte wohl auch eine Frage des persönlichen Geschmackes sein.

VANIR – Wyrd

Samstag, 04. April 2026
VANIR gehören seit fast zwei Jahrzehnten zur Speerspitze des dänischen Melodic Death Metals und haben dabei ihren ganz eigenen epischen Stil entwickelt: eine geschichtsträchtige Variante mit vernichtenden Riffs, die Schicksale, Kämpfe und Mythen verbindet. Mit «Wyrd» schmiedet das Kollektiv erneut seine Klingen und marschiert auf die Schlachtfelder der Historie.
Diese sechs CDs umfassende Box hat es in sich, sofern man die alten MSG liebt. Michael Schenker hatte sich von UFO abgesetzt und startete seine Solo-Karriere in den frühen Achtzigern.
Wenn Eure Plattensammlung Euch nachts um zwei Uhr zugeflüstert: "Bring mich ins All!", dann ist «Astral Voyager Vol. 2» von Kal-El genau das Richtige, um diesem Ruf zu folgen – mit einer Lava-Lampe in der einen und einem Plasma-Gewehr in der anderen Hand.

GLADENFOLD – Soulbound

Samstag, 04. April 2026
Eine signifikante Änderung der Spielart kann sowohl Fluch, wie auch Segen für eine Band sein. Mit der deutlich härteren Ausrichtung haben mich zum Beispiel Warmen überzeugen können. Berühmtestes Beispiel bleiben natürlich Metallica, die allerspätestens mit «Load» jede Menge alter Fans verloren haben. Auch die Finnen von GLADENFOLD haben sich zu einer Kurskorrektur entschlossen, weg vom früheren Children Of Bodom Stil hin zum melodischen Power Metal.
Ich muss zugeben, ich liebe diese Band einfach. GREEN CARNATIONs «A Dark Poem, Part II: Sanguis» versucht nicht, den Zuhörer mit schierer Komplexität zu überwältigen. Die Stärke liegt woanders: in der Zurückhaltung, der emotionalen Klarheit und der unbehaglichen Spannung zwischen Schwere und Verletzlichkeit.
Nach Jahren, die von Verlust, Wandel und Selbstreflexion geprägt waren, kehren CORROSION OF CONFORMITY mit dem Doppel-Album «Good God / Baad Man» zurück. Es wirkt aber eigentlich nicht wie ein Comeback, sondern vielmehr wie ein Bekenntnis zur eigenen Identität.
Mit ihrem dritten Album «The Raven Cries One Last Time» liefern CHALICE OF SUFFERING aus Minneapolis genau das, was ihr Name vermuten lässt: langsamen, schweren und zutiefst melancholischen Death Doom Metal, der sich um Themen wie Trauer und Verlust dreht.

ALKHEMIA – Häxen

Freitag, 03. April 2026
Mit «Häxen» setzen ALKHEMIA ihren auf dem Debüt eingeschlagenen Weg fort und verfeinern ihre Interpretation des modernen Black Metal. Die französische Band stützt sich stark auf die bewährte Kombination aus tremolo-getriebenen Gitarren, unerbittlichen Blastbeats und einer anhaltenden melancholischen Grundstimmung.

KEYS – Infinity Parabellum

Donnerstag, 02. April 2026
Mark Mangold liefert hier unter dem Banner von KEYS mal wieder ein tolles, teils pompöses Rock und Hard Rock Album ab. Ein Glücksgriff war auch Sänger Jake E., der hier einen grandiosen Job abliefert.

TICKET TO NOWHERE – Fractals

Donnerstag, 02. April 2026
Die Schweizer Proggies TICKET TO NOWHERE aus dem Kanton Luzern legen hier ein starkes Album vor. Coole Gitarren-Riffs, oft sehr fett und mit tief gestimmten Gitarren. Originelle Breaks und interessante Tempowechsel.

BEDRÄNGNIS – Stiller Abschied

Donnerstag, 02. April 2026
Mit «Stiller Abschied», ihrem zweiten Album in voller Länge, kehren BEDRÄNGNIS zurück und liefern ein Werk, das sich fest auf den düsteren Kern des depressiven Black Metal stützt, während sie gleichzeitig ihren Sinn für Atmosphäre subtil verfeinern.

BACKCRAFT – Faster Than You Run

Donnerstag, 02. April 2026
Wenn der Vater mit dem Sohn musiziert..., das trifft nicht nur auf den kürzlich verstorbenen Phil Campbell (R.I.P.) oder die Familie Johansson bei Tungsten zu, sondern auch auf Raphael und Morris Räber aus Küssnacht, die sich unter dem Bandnamen BACKCRAFT aktiv zeigen.
Aarhus gilt als eine Stadt, die Dinge offen und lautstark vertritt, und genau nach diesem Prinzip wurden DEFACING GOD 2015 gegründet. «Darkness Is My Crown» ist ein kompromissloses und emotional ernstes Werk, ein Album über Transformation, das auch so klingt. Die Dänen jagen keinen Trends hinterher und bügeln auch keine Falten, doch sie liefern ein Album ab, in dem sich Blackened Death Metal, symphonische Dunkelheit und okkulte Atmosphäre überschneiden.

STONUS – Space To Dive

Mittwoch, 01. April 2026
Mit «Space To Dive» haben sich die auf Zypern ansässigen Heavy-Rocker STONUS hohe Ziele gesteckt: konzeptionell, klanglich und emotional. Das Album, das sich zwischen der Wucht des Stoner Rock und progressiver Introspektion positioniert, versteht sich als Reise ins Innere. Was es jedoch liefert, ist eine Mischung aus inspirierten Momenten und weniger abenteuerlichen Passagen.
Es ist relativ selten geworden, sogenannte B-Sides Tonträger zu veröffentlichen, umso mehr wenn es sich um eine eher kleinere Band wie KLAW handelt. Die Schweizer Thrasher wollten aber die vier Songs, welche aus der «Gods And Creators» Aufnahme Session stammen, nicht in den Archiven vergammeln lassen. Hört man sich die vier Songs an, kann man diesen Gedankenblitz ohne Weiteres nachvollziehen.

DAVE BRONS – The Fellowship

Mittwoch, 01. April 2026
Mit «The Fellowship» erschafft Dave Brons eine musikalische Reise, die sich anfühlt wie ein leiser Schritt durch bekannte, und doch immer wieder neue Pfade Mittelerdes. Mit dabei: Troy Donockley (Nightwish) – bekannt für seine unverwechselbaren Pipes und Folk-Klänge.
Was beim Debüt noch wie ein überdrehtes Spassprojekt wirkte, wird auf «Press Start» erstmals klar positioniert. SAMURAI PIZZA CATS nutzen ihr zweites Album, um ihren Sound zu schärfen und sich bewusst festzulegen.

MOON FAR AWAY – Acou

Dienstag, 31. März 2026
Achtung, dies ist kein Metal und auch nicht mal ein Heilung Ersatz! Manche Alben versuchen durch Intensität zu beeindrucken, andere entfalten sich langsam und versetzen die Zuhörer in einen anderen Geisteszustand. «Acou», das fünfte Album des russischen Gothic Folk Ensembles MOON FAR AWAY, gehört eindeutig zur letzteren Kategorie.

DAN SWANÖ – Moontower

Dienstag, 31. März 2026
Century Media haben sich nicht nur den Back-Katalog von Edge Of Sanity vorgenommen und wiederveröffentlicht, sondern auch Alben von DAN SWANÖs jetziger Band Nightingale und nun auch das einzige Solo-Album des umtriebigen Multi-Instrumentalisten und Produzenten aus Schweden. Dieses Meisterwerk stammt aus dem Jahr 1998 und erschien nach dem Ende von Edge Of Sanity.

CHALICE – Divine Spear

Dienstag, 31. März 2026
CHALICE..., der Name sagt mir erstmal nichts, obwohl die Finnen sich bereits 2016 gegründet haben und vor sechs Jahren ihr Debüt veröffentlichten. Das mir bekannteste Mitglied ist Bassist Joni Petander, der auch bei Satan's Fall aktiv ist. Gitarrist Mikael Cristian Haavisto sowie Verneri Benjamin Pouttu (Gesang, Gitarre) waren ausserdem mal bei Ranger. Komplettiert wird das Quartett von Olli Törrönen an den Drums.
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