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Die Amis FINAL GASP spielen eine Art Mucke, die sich irgendwo zwischen Lake Of Tears, Insomnium und Unto Others befindet. Düstere Gitarren-Wände, schwere Drums, ab und zu ein filigran wirkendes Solo - das klingt soweit nicht schlecht.
Italien hat ja sehr viele, erfolgreiche Künstler im Bereich der härteren Gangart hervorgebracht. Nun, DVM SPIRO (ja, die schreiben sich effektiv so - muss wohl mit Originalität zu tun haben) haben sich auf dem zweiten Longplayer dem Genre Doom Metal verschrieben.
Irland und Black Metal? Ist mir zumindest neu, aber ja, wo haben die Schwarzwurzeln sich nicht festgesetzt. Im Grunde genommen spielt man sich bei COSCRADH durch die Tracks hindurch, als wäre der Deibel persönlich hinter den Jungs her. Oder auch nicht, denn das wäre dann ja positiv.
Was soll man noch gross zu ROTH sagen? Es ist bekannt, dass hier der Sohn von Eisregen Frontmann seine musikalische Vision verwirklicht, mit seinem Vater am Mikro. Dass es hierbei weder um Sonne, Regenbogen und Fröhlichkeit geht, mag auch beim zweiten Album nicht zu erstaunen.
Drei Ladies aus Portland, Oregon, spielen sich mit einer etwas eigenwilligen Mischung durch die Lautsprecher. Eigenwillig sind HOAXED deshalb, weil es nicht klar definiert werden kann, was nun treibende Kraft sein soll - ist es Dark Rock? Nee, zu heftig, aber die Anleihen stimmen. Heavy Rock? Auch nicht, zu düster, beinahe schon atmosphärisch, singt man sich durch die Tracks hindurch
Finnland und schwer-traurige Mucke - das passt zusammen wie Arsch auf Eimer. Und MARIANAS REST machen hierbei keine Ausnahme, denn die Mucke ist generell eher schwer-drückend, traurig und deprimierend.
Und da denkt man, schon alles gehört zu haben. DOME RUNNER kreieren eine gewisse Form von Industrial, aber mit der Verschrobenheit und Verkopftheit von Progressive, dazu kommen noch Einflüsse von Drone und Cyberpunk - es ist echt nicht einfach, den Sound der drei Finnen zu beschreiben.
Ich glaube, so ziemlich das erste, das mir in den Sinn kam, als ich mir SUN OF THE DYING anhörte, war: Haben Swallow The Sun unter einem Pseudonym eine neue Platte veröffentlich? Aber das wäre irgendwie zu kurz gedacht - denn die Stimmung auf dieser Scheibe ist sehr, sehr getragen, düster, beinahe feierlich - wie bei einem Begräbnis.
Die Finnen wissen einfach, wie man wunderschöne Musik erschafft - so ziemlich egal, in welcher Sparte. KAUNIS KUOLEMATON bedienen sich zudem ausschliesslich der finnischen Sprache, welche der Melancholie, die sich durch den hier vorliegenden Tonträger zieht, noch zusätzliche Tiefe verleiht.
Portugal..., ja doch, da kommt immer wieder was Ordentliches her, seien es nun Moonspell oder auch Heavenwood. INHUMAN sind seit 1992 unterwegs, haben zwischendurch Pausen eingelegt (2002 bis 2008 und 2011 bis 2017) und veröffentlichen nun den vierten Output.