Mark Kelson, der Frontmann der Band, ist für die musikalische Leitung verantwortlich, Richie Poate für schleppende Gitarren-Riffs und die Rhythmus-Sektion um Amorphis-Drummer Jan Rechberger und Ex-Amorphis Bassist Niclas Etelävuori sorgen mit Takt und tiefen Tönen für den düsteren Part des Quartetts. «Skinwalker» öffnete der Band die europäischen Türen, da es das erste Alben war, das über Reigning Phoenix Music vertrieben wurde. Nun veröffentlichen The Eternal mit «Celestial» eine neue EP, die das Talent der Band weiter unter Beweis stellt. Nebst einem Intro enthält das Werk vier neue Songs sowie einen Remix von «Everlasting», ursprünglich auf dem zweiten Album der Band.
Von Dream Theater-ähnlichen Klanglandschaften wie bei «Celestial Veil» oder Paradise Lost-ähnlicher Melancholie auf «It All Ends» bietet diese Kurzplatte ein breites Spektrum düsterer Klänge. Eine ziemlich schwermütige Stimmung schwingt während der gesamten Spielzeit mit, besonders beim finster hallenden «Bleeding Into Light». «Celestial» endet mit einer neu interpretierten Version des zwanzig Jahre alten Klassikers «Everlasting». Mit melodischen Hooks und einer gotischen Atmosphäre schlägt «Everlasting MMXXVI» eine Brücke zwischen der Vergangenheit und Gegenwart der Band. «Celestial» ist ein gelungener nächster Schritt, mit vielen Details und Facetten, der die Zuhörer schon beim ersten Anhören zu fesseln vermag. Für Fans von melancholischem Metal zu empfehlen.
Oliver H.