Heisst die persönliche Inspirations-Quelle und das eigene, authentische Ich von drei, vier oder fünf Musikern vereinen? Hört man sich die Scheibe an, fällt das Urteil zweigeteilt aus. Die Songs bieten tatsächlich viele gute Ansätze, lassen aufhorchen, klingen aber gleichzeitig eher gleichförmig. Die Lieder leben "nur" von einem Musiker, und das raubt den Tracks das gewisse Etwas. «Inverted Church», «Seven Pierced Hearts», «Rising» und «The Snake» zeugen zwar von Abwechslung, und trotzdem bleibt am Ende ein zwiespältiger Eindruck übrig. Für Die-Hard Metaller könnte «The Amulet» dennoch eine interessante Entdeckung sein.
Tinu