Das Album lebt durchaus von wütenden Vocals und Gitarrenriffs, dazu wilde, treibende Drums. Gut zu hören bei «Last Nail». «Said And Done» unterstreicht dieses noch und kommt noch etwas härter daher. Die Jungs wildern hier in diversen Genres, so hört man Thrash und Doom-Einflüsse genauso wie Stoner-Einflüsse heraus, gut zu hören beim düsteren «Home». Oder «State Of Mind», das schwerfällig daherkommt mit melancholischem, melodiösem Gesang. Sehr breit gefächert also die Musik von Abrams. Oder das chaotische «Remains», klingt fast etwas progressiv und dringt fast ins Post / Hardcore-Gefilde ein.
Wütete der Vorgänger von 2024 «Blue City» noch im Alternative Metal / Grunge-Gefilde, so geht dieses Album einen etwas anderen Weg ins Post Rock / Metal-Gebiet mit mehr Wut in den einzelnen Tracks. Nur der Abschluss-Song erinnert etwas an ältere Melodien der Musiker aus Denver. Im Gesamten ist «Loon» ein etwas gewöhnungsbedürftiges Werk, das aber durchaus seine Stärken hat.
Crazy Beat