Die Musik bildet eine Schnittmenge aus Genesis, Marillion, etwas Porcupine Tree, Yes-Anleihen, Folk-Einspielungen und instrumentalen Spielereien, die an Spock's Beard erinnern. Gut zu hören beim sieben Minuten langen «The Artist», und da alle sieben Musiker singen, wird hier auch immer wieder mit starken, immer sehr melodiösen Chören aufgewartet, die das ganze Album zusätzlich aufwerten.
Dazu kommt, dass die Vocals in den einzelnen Songs oft aufgeteilt werden. So entstehen, wie bei «The Sharpest Blade», grandiose Melodien. Bei «Arcadia» kommt dabei sogar etwas Feeling der Flower Kings auf. Das komplexe «Warft And Weft» erinnert derweil, heisst zumindest zeitweise an Rush, und bei den verspielten Kanon-Gesängen an Spock's Beard, was für eine klasse Mischung.
Dass alle Musiker hier auf höchstem Niveau musizieren, dürfte wohl jeder BBT-Fan wissen. Aber das man hier ein solch grossartiges Werk geschaffen hat, bei dem alle sechzehn Songs so perfekt ineinander verschmelzen, dürfte allgemein für Staunen sorgen und begeistern. Mit «Wood Cut» liefern die Musiker hier ein unglaublich grosses Progressive-Werk ab, das Zuhörerinnen und Zuhörer vom ersten bis zum letzten Ton zu faszinieren vermag.
Crazy Beat