Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man eine solche Produktion im Jahr 2026 auf die Masse loslassen kann, denn diese klingt leider öfters sehr matschig und dumpf, so dass der Hörgenuss schon nach kurzer Zeit verfliegt. Dabei hätte der Mix aus atmosphärischen Elementen aus dem Black Metal und technischem, progressivem Oldschool Death Metal durchaus seine Reize. Technisch sind die Jungs über alle Zweifel erhaben und überraschen immer wieder mit Wendungen, die man so nicht erwartet hat.
Ein Song wie «Nightmare Cartographer» ist progressiv, zeugt von einem starken Selbstverständnis für das Songwriting und ist trotzdem bretthart. Insgesamt ist das Album manchmal fast zu chaotisch für meinen Geschmack, aber wer Bands wie Nocturnus, Pestilence oder Morbid Angel auf seiner Speisekarte stehen hat, kann ja mal bei «It Echoes In The Wild» reinhören. Dabei sollte man allerdings eine Vorliebe für gewisse Disharmonien mitbringen.
Rönu