Ragnhilds Stimme erinnert immer wieder an die Sängerin Jonsu von Indica. Die harten Gitarren-Riffs dominieren den Sound ganz klar durch alle zehn Tracks hindurch. Trotzdem sind die schweren, dunklen Sounds und die Gesangs-Melodien sehr gut ausbalanciert. So punkten Songs wie «Labyrinth» mit Doublebass-Drums, harten Riffs wie fliegenden Gitarren-Soli und klarer Stimme enorm. Das funktioniert auch, wenn man einen Gang herunterschaltet und etwas ruhiger agiert. Dadurch gelangt die Stimme natürlich etwas mehr in den Vordergrund. Ich denke, die Norweger aus Hammar legen hier ein gelungenes Debüt hin, das von der Kraft der Musik und der starken, melodiösen Stimme von Ragnhild lebt.
Crazy Beat