Schon beim Eröffnungs-Song «The Universe As An Engine» vermischen die Jungs alle diese Stile in einem Track. Mit den sieben instrumentalen Nummern schaffen es die auf sehr hohem Niveau musizierenden Briten immer wieder, den Sprung zwischen wilden Progressive-Orgien und nachvollziehbaren Parts zu wechseln, um sich so nicht in musikalisches Chaos zu katapultieren.
So beginnt das sieben Muten lange «No Such Thing As Now» eher als ruhige Rock-Nummer, die etwa gegen die Mitte hin aufdreht und sich zu einem tollen Progressive-Rocker entfaltet. «Euthyphro Dilemma» trägt einen dann hin zu verspielten Fusion-Elementen, die mit allerlei spacigen Elektro-Tönen enden. Mit «Spectral Dis/Order» folgt eine Nummer mit Jazz-Einflüssen, die den Zuhörer ordentlich fordert.
Das acht Minuten lange «Terror Management Theory» zeigt dann nochmals die Spielfreude und das musikalische Können der Briten in Form eines wilden, progressiven Ausbruchs auf. Wer King Crimson und die frühen Mars Volta mag, wird Poly-Math mit ihrem neuen Werk «Something Deeply Hidden» sicherlich ebenso mögen.
Crazy Beat
