Gut zu hören bei «A Little More Like Me». Die Songs sind alle sehr verspielt und mit viel Gefühl vorgetragen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass mich dieses Debüt schon damals begeistert und verzaubert hat. Und auch heute noch haben die einzelnen Tracks nichts von ihrer Faszination verloren. Man höre sich nur das acht Minuten lange «Solitary Man» an. Hier wird Progressive Rock auf hohem Niveau geboten, etwas härter als der Rest des Albums hauen die Nordländer um Sänger und Gitarrist Patrik Lundström einen teils rockigen Song raus, der den Zuhörer sofort in seinen Bann zieht.
«Dependence Day», ein starker Mix aus Jethro Tull und Queen, überzeugt ebenfalls. Genauso wie das verspielte, wunderbare «Seasong For The Moominpappa». Hört Euch nur mal den witzigen Chor an am Ende des Songs an, einfach grossartig. Die Schweden legen hier in der Progressive-Szene ein fast vergessenes Highlight hin, das sich jeder Proggie zulegen muss. Ein Werk auf durchgehend sehr hohem Niveau. Für Fans von oben genannten Bands wie auch Kaipa und Spocks Beard.
Crazy Beat