Das erste Studio-Album des Vierers bietet gut produzierten Speed Metal, der wie beim starken Opener «Tonight» und der Single «Allnighter» ordentlich auf das Gaspedal drückt. Eine Ausnahme bietet der galoppierende Stampfer «Nightwatch», welcher offenbart, dass die Jungs wohl auch grosse Maiden-Liebhaber sind. Ansonsten bietet die Scheibe solide Genrekost, und selbst wenn die grossen Highlights ausbleiben, ist «Stardust» ein ordentliches Debüt geworden.
Allerdings könnten Speedclaw womöglich ein Opfer der Veröffentlichungsflut ihres Labels werden, denn dieses jagt nämlich gefühlt jede Woche zwei neue Speed-Alben auf den Markt, und ich sehe, respektive höre auch nicht, dass sich das Quartett aus Rijeka vom Rest der Szene sowohl positiv wie negativ abheben vermag.
Rönu