Man mischt die Gitarren mit einer dichten Keyboard-Wand, lässt den Sänger mit einer kernigen wie kräftigen Stimme ran und fertig ist das neue Superwerk. Eines, das aber auch ganz viel Hingabe und Charisma vermissen lässt. Grundsätzlich gut ist es schon, was der Fünfer hier auf neun Tracks der Zuhörerschaft zur Verfügung stellt, aber an die Glanztaten der obenstehenden Truppen reicht das Niveau nicht heran. Die Herren stammen eben nicht aus den Achtzigern, und dies spürt man den Songs an. Ich will das Debüt der Boys aus Los Angeles nicht madig sprechen, aber die Grosstat, welche uns hier versprochen wird, ist «Midnight Transmission» nicht geworden, denn dazu fehlen den Jungs einfach die Killer-Tracks.
Tinu
