Kraftvoll und furios startet der Zweitling mit dem Opener «Against The Odds». Ohne nach links und rechts zu schauen, brettern die Jungs auf der Überholspur los, um gleich in das vorantreibende «King Of Kings» überzugehen. Was uns das Duo bietet, erinnert in der Tat an die Ur-Band von Tobias Sammet, dies mit einem starken schwedischen Touch. Etwas moderne Klänge erklingen bei «Shadow Warrior» durch, und sofort macht sich auch eine etwas kühlere Atmosphäre breit, bei der man die Krieger im Römer Colosseum förmlich spüren kann.
Für jüngere Fans könnte dieses Werk zu einem absoluten Highlight in diesem Jahr werden, zumal der Track «Fallout War» auch All For Metal nicht besser hinbekommen hätten. Unter die Haut geht die Ballade «Before The Dawn», die Elize Ryd (Amaranthe, Kamelot) gesungen wird. Ganz mutig ist die Cover-Version von Iron Maidens «Alexander The Great», in meinen Augen eine der fünf besten Tracks, welche Steve Harris und Co. jemals schrieben. Gesanglich hervorragend vorgetragen, fällt diese Nummer allerdings etwas aus dem Rahmen, da die anderen Tracks das Level dieser Götter- Nummer nicht halten können. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen setzt «Conquerors» eine sehr solide Benotung ab.
Tinu