Wie "altmodisch" (von wegen "démodé") die zehn Songs klingen, ist schnell beantwortet: gar nicht! Der Bandname ist Programm, denn der menschliche Tornado fegt rasant durch das Album hindurch und hinterlässt ein Chaos sondergleichen. Man kann sich richtig vorstellen, wie hierzu eine Live-Show auszusehen hat. Am Ende eines Konzertes der Italos bleibt kein Kleidungsstück trocken, und man kann die blauen Flecken am ganzen Körper zählen gehen. Das macht aber trotzdem Spass, und live ganz sicher. Auf der Platte fehlt jedoch noch das gewisse Etwas, da sich die Kompositionen alle sehr ähneln, und es fehlt ein bisschen an ganz grossen Hits. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass sich der Tornado noch weiter über die Welt blasen lässt und in naher Zukunft zweifellos Grosses von dieser Truppe aus Bologna zu erwarten ist.
Pat