Hat vorher unter anderem bei Before The Dawn den Bass gezockt und seine Stimme zum Besten gegeben (neben den Growls von Tuomas Saukkonen), jetzt hat der gute Herr offenbar keine feste Band mehr, sondern singt sich von Projekt zu Projekt. Gut, soviel mal zum Exkurs. Die Mucke als solches ist nicht schlecht, allerdings scheint mir, wie bei so vielen Solo-Projekten (dieses hier ist das von Timo Solonen), dass die Abwechslung einfach nicht so gegeben ist.
Nicht falsch verstehen, Grain Of Pain spielen eine melodische Art von Doom Metal, der an sich eigentlich schön ist - auf die Dauer aber etwas eintönig daherkommt. Eben, Solo-Projekt-Problem. Der cleane Gesang von Lars Eikind reisst da eine gewisse Lücke hinein, schlussendlich aber wirkt dennoch alles wie ein einziges, grosses Stück. Kann man mögen, ich empfehle jedoch selbst hartgesottenen Doom-Fans, vorher reinzuhören. Zwiespältig!
Toby S.
