Los gehts mit «Kill The Lights» - der Song verfügt über viel Kraft und ist ein guter Start ins Album. Weiter gehts mit «I'm A Diamond», feat. Alea von Saltatio Mortis - klasse Hymne, die Tastenklänge von Gerrit Heinemann dazu gefallen. «My Funeral» ist dann wieder etwas komplexer aufgebaut - schön düster, die Stimme von Chris Harms kommt hier besonders gut zur Geltung. «I Hate People» bringt Feature Nummer zwei mit Wednesday 13. Der ist sicher unterhaltsam, aber ist für mich jetzt zu viel Blutengel-Verschnitt von anderen Stilen auf einmal. «The Shadows Within» ist eine Hammer-Power-Ballade - endlich mal wieder eine Ballade auf einem neuen Album, ich hatte schon die Befürchtung, dass sich das niemand mehr traut.
Und schon ist Feature drei am Start, «La Vie Est Hell» bringt Hannes Braun, den Sänger von Kissin' Dynamite, mit – und siehe da, noch eine Ballade, auch wieder mit tollen Tastenklängen und cooler Gesangs-Partie der beiden Sänger. «Square On» geht dann wieder etwas zügiger zu Werke. «When Did The Love Break» ist das Feature mit Ambre Voruvahis von Xandria - cooler Song, der Kontrast der beiden Stimmen macht auch diese Ballade hörenswert, besonders dann, wenn beide zusammen singen. Weiter folgen «Your Love Is Colder Than Death» sowie «Take Me Far Away», feat. Damien Edwards von Cats In Space, und den Abschluss macht die Hymne «The Days Of Our Lives». Tolles Album, top abgemischt, gute Stimme, gute Instrumente - Lord Of The Lost haben hier trotz dem hohen Output an Alben erneut eine Super-Qualität abgeliefert.
Hansruedi W.
