Auch «Nothing To Say» lebt von der Dynamik, mal ruhiger, mal episch, dann wieder treibend, echt cool, was die Deutschen hier abliefern. Hier sind nicht nur spielerisch Top-Musiker am Werk, sondern auch das Songwriting mag zu überzeugen. Interessant, wie hier spielerisch diverse Stimmungen, Tempi, Härte und Gefühlvolles ineinander greifen. Gutes Beispiel dafür ist das sieben Minuten lange «The Tower», ein wahrlich gelungener Progressive-Song. Die Midtempo-Nummer «Selling My Soul» lebt von einem starken Refrain, der schnell hängenbleibt, dazwischen ein kurzer Instrumental-Abschnitt, bevor Diego Valdez wieder mit seiner mächtigen Stimme übernimmt.
Beim finalen «The Curtain Falls» zeigen die Musiker nochmals ihre Bandbreite zwischen Progressive und Power Metal, da passt einfach alles zusammen. Zudem wird das Ganze natürlich noch perfektioniert durch Diego Valdez. Stimmlich kann man da locker mithalten mit Top-Sängern wie Ronnie Romero oder auch Oliver Hartmann. «With The End Comes Silence» ist ein grossartiges Werk, das ganz oben in der Szene mithalten kann.
Crazy Beat
