Das liegt aber nicht unbedingt alleine am Gesang oder der deutlich härteren Gangart, sondern auch am im eigentlichen Sinn progressiveren Vorgehen. Hier tauchen immer wieder Death Metal Attacken auf, die in die fast schon lieblichen und trotzdem treibenden Melodien hinein preschen. Wobei sich mir dieses Werk nicht sofort aufschlüsselte. Es brauchte mehrere Hördurchgänge, um mit den musikalischen Strukturen von «Opus Ferrox II» klar zu kommen.
Hat man diese Hürde aber mal überwunden, erlebt man wundervolle 49 Minuten Musik. Diese haben das Potenzial, gar an den an die ganz grossen Alben dieses Genres aufzuschliessen. Man darf also gespannt sein, wohin die Reise dieser Truppe aus Uppsala noch führen wird. Für mich ist «Opus Ferrox II» noch deutlich stärker als sein Vorgänger und damit eine Empfehlung für Liebhaber von Prog-Metal. Reinhören, geniessen und vielleicht auch mal headbangen.
Roger W.