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Mit ihrem dritten Album «The Raven Cries One Last Time» liefern CHALICE OF SUFFERING aus Minneapolis genau das, was ihr Name vermuten lässt: langsamen, schweren und zutiefst melancholischen Death Doom Metal, der sich um Themen wie Trauer und Verlust dreht.
Italien hat ja sehr viele, erfolgreiche Künstler im Bereich der härteren Gangart hervorgebracht. Nun, DVM SPIRO (ja, die schreiben sich effektiv so - muss wohl mit Originalität zu tun haben) haben sich auf dem zweiten Longplayer dem Genre Doom Metal verschrieben.
Mit «The Cries Of Evil» präsentieren EVOKED ECLIPSE ein Debüt-Album, das die Sprache des nordischen, atmosphärischen Extreme Metal fliessend beherrscht. Es handelt sich um melodischen Death/Black Metal, geprägt von kalten Melodien, zurückhaltender Aggression und einer starken emotionalen Unterströmung - genau die Eigenschaften, die für mich nach wie vor das Besondere an diesem Bereich des Extreme Metal ausmachen.
Die italienischen Progressive-Veteranen GOAD legen hier ihr neustes Album vor. 1974 gegründet und viele Alben später legt Maurilio Rossi, der hier bis auf ein paar Gastmusiker alles selbst komponiert und eingespielt hat, ein Album mit satten achtzehn Songs hin, welches durch epische Tiefe und emotionale wie progressive Songs überzeugt.
Im Hause der Italiener gibt es dieses Jahr viel zu feiern. Zum einen begeht man das 30-jährige Bestehen, und zum anderen steht die Veröffentlichung des sechsten Albums zu Buche. Über eine Stunde leicht progressiven Melodic Death bekommt der Käufer als Gegenwert von MEMORIES OF A LOST SOUL geboten, was aber etwas Zeit braucht, um alle Facetten zu erfassen.
Die italienischen Doomster von AGANOOR präsentieren mit «Doomerism» ihr Debüt-Album. Bei so einem Album-Titel verwundert es deshalb nicht, dass Doom in seiner reinsten Form geboten wird.
Die Italiener sind seit 2019 aktiv und hatten bereits zwei Alben unter dem Namen XENOS veröffentlicht. Nun haben sie dem Bandnamen noch ein A.D. angehängt, und so wird einem der dritte Streich um die Ohren gehauen. Neuer Stoff also für die Thrash-Community, welche der leicht technischen Spielart einiges abgewinnen dürfte.
«Prelude Of Loss» von ETERNAL WHITE TREES ist ein melancholisches und atmosphärisches Album, das auf den vorherigen Werken der Band aufbaut und eine Mischung aus Gothic Metal und eingängigen Melodien bietet.
Auf dem Debüt-Album «Pantheon» der italienischen Band EDYAKARAN wird Post Metal zelebriert. Gestartet wird mit «Alfa» sehr romantisch und zärtlich. Sofort hört man, dass da sehr versierte Musiker am Werk sind und das, ohne einen Sänger an Bord zu haben. Der erste Schritt ist zwar schon vollbracht, aber nun folgt «Primo Passo» eigentlich zu spät und das mit gepflegter Instrumental-Musik.
Etwas ganz Spezielles bietet das italienische Duo A.M.E.N mit dem Album «Argento». Mit einer Fusion aus Jazz und Dark Doom überrascht dieses Album.