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Die schottische Blackened Thrash Formation HELLRIPPER hat ihr viertes Studio-Album «Coronach» angekündigt. Das neue Werk erscheint am 27. März 2026. Begleitend zur Album-Ankündigung veröffentlicht die Band die erste Single «Hunderprest», die zugleich den Opener des Albums bildet.
Das dazugehörige Live-Video wurde beim "Damnation Festival" 2025 in Grossbritannien aufgenommen, gefilmt von "Sethpicturesmusic" und geschnitten von Jake Ten. «Coronach» wurde von Bandkopf James McBain in den "Coronach Studios" in Schottland aufgenommen und abgemischt. Das Mastering übernahm Damien Herring in den "Subterranean Watchtower Studios" (USA).
James McBain beschreibt die neue Single so: "«Hunderprest» trifft sofort mit einem chaotischen Schwall aus Dissonanzen und war für mich der perfekte Weg, das Album zu eröffnen – ohne dem Hörer Zeit zu geben, sich vorzubereiten. Der Song basiert auf der Legende von Hunderprest, dem ‚Dog Priest‘, dem Vampir der Melrose Abbey. Der sündige Kaplan erhielt seinen Spitznamen wegen seiner Gewohnheit, zu Pferd mit seinem Rudel Jagdhunde zu jagen. Nach seinem Tod soll er auf dem Friedhof der Melrose Abbey begraben worden sein.
Da sein Geist keine Ruhe fand, erhob er sich der Legende nach nachts aus dem Grab, um die Dorfbewohner und seine frühere Geliebte heimzusuchen. Schließlich wurde er besiegt, als Mönche seinen blutgetränkten Körper am helllichten Tag ausgruben, verbrannten und die Asche verstreuten, damit er die Stadt nicht länger heimsuchen konnte. Musikalisch vereint der Track Einflüsse aus Thrash (Kreator, Merciless, Metallica) und Black Metal (Watain, Rotting Christ, Tribulation) mit atmosphärischen D-Beat-Elementen von Bands wie Oathbreaker und Fall Of Efrafa."
Zum Album selbst erklärt McBain: "«Coronach» ist eine persönliche Erkundung der schottischen Kultur – ihrer Musik, Literatur, Geschichte und Folklore. Von piktischen Mysterien über viktorianische Gothic-Literatur, düstere Legenden, klassische schottische Poesie bis hin zu modernen urbanen Erzählungen: Das Album erzählt Geschichten des Landes durch die Jahrhunderte. Inspiriert von allem Möglichen – von Venom und Mercyful Fate über Watain und Opeth bis zu Manic Street Preachers, Filmscores und traditioneller schottischer Musik – ist das Album eine gute Darstellung meiner selbst, verpackt in Speed Metal.
Ich wollte, dass jeder Track etwas enthält, das ich zuvor noch nie gemacht habe – sei es ein neues Instrument oder eine ungewöhnliche Songstruktur. Der Albumtitel bezieht sich auf die traditionelle Totenklage aus den Highlands und umfasst alles, wofür die Band steht: die Mischung aus modernen und klassischen Einflüssen, altem und neuem Storytelling, der dunklen Seite der schottischen Geschichte und meiner persönlichen Interpretation davon."
Trackliste «Coronach»:
01. Hunderprest (05:49)
02. Kinchyle (Goatkraft and Granite) (04:33)
03. The Art of Resurrection (05:44)
04. Baobhan Sith (Waltz of the Damned) (06:24)
05. Blakk Satanik Fvkkstorm (03:53)
06. Sculptor’s Cave (04:35)
07. Mortercheyn (04:18)
08. Coronach (08:48)
Spielzeit: 44:09 Min.
Hellripper werden am "EmMetal Rocks" zusammen mit Amethyst, Judge Minos und Face The End am Samstag 28. März 2026 im Sternensall in Bern-Bümpliz auftreten. Tickets kauft man hier.