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Das Neuste aus dem Hause ROAR nennt sich Stray Gods und beheimatet die Liebe vom ehemaligen Firewind Gitarristen/Keyboarder Bob Katsionis zu Iron Maiden. Schon fast frech werden die "jungfräulichen" Melodiebögen und Arrangements kopiert und auf «Olympus» wiedergegeben.
Nach dem Intro wollte ich schon mal eine Tasse Kaffee holen, aber dann war da dieser aufhorchende Einstieg mit «Chasing Shadows» und dieser wundervollen Stimme von Elkie Gee. Die Band dazu? FRONT ROW WARRIORS!
MYSTIC PROPHECY gehören zu den beständigsten und authentischsten Metal-Bands aus Germany. Dabei hat Bandleader Lia auch immer wieder die wilde Tatze ausgefahren, mal in den dunkleren und böseren Metal-Gefilden gemausert, sich aber stets seinen traditionellen Wurzeln besonnen und ist ihnen treu geblieben.
«Servants Of The Devil» ist ein Album, dass einem seine Qualität erst nach vielen Hördurchgängen offenbart. Nimmt man sich dafür wirklich die Zeit, findet man ein abwechslungsreiches Werk mit einigen Ohrwürmern und mit viel Abwechslung vor.
Darf man sich heute noch als Iced Earth Fan zeigen oder wird man dann gleich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, wie das so viele ehemalige Fans mit ihren Platten und Shirts taten, als bekannt wurde, dass Bandleader Jon Schaffer am Sturm auf das US-amerikanische Capitol beteiligt war? Ja ich bekenne, dass ich noch immer Iced Earth Scheiben in meinem CD-Player drehen lasse und ganz einfach Freude an der Musik habe, denn um die geht es hier.
Tja, die Pandemie hat nicht nur die Szene in einen Schockzustand versetzt, sondern Musikern auch die Möglichkeit gegeben, sich neu zu finden. Wie in diesem Fall geschehen bei RAVENSTINE, einer Truppe, die mit Hanno Kerstan einen alten Bekannten in den eigenen Reihen stehen hat.
Herausragend bei It'sALIE ist sicherlich Sängerin Giorgia Colleluori, die schon bei Sinner, dem "Rock Meets Classic" Ensemble und mit Eternal Idol, wo ihr Vater Camillo Colleluori von 2016 bis 2019 am Schlagzeug sass, in Erscheinung trat.
Ein gutes, wenn auch nicht überragendes, Power Metal Werk veröffentlichen die Schweden Freternia. Dabei erinnern sie mich immer wieder an die Deutschen Axxis zu Zeiten von «Eyes Of Darkness» (2001).
Seit 1988 sind die Italiener nun am Musizieren und wenn man sich das neue, nunmehr elfte Album anhört, wird schnell klar, wieso diese Band eher was für die ganz eingefleischten Fans ist.
So wie man Grave Digger von den historisch beeinflussten Tagen her kennt, heisst damals mit «Knights Of The Cross» (1998) und «Tunes Of War» (1996), startet auch der neuste Streich der Deutschen.