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Also irgendwie reicht es jetzt einfach. Seit nunmehr sieben Jahren wirft Ex-Kyuss und Ex-Queens Of The Stone Age Basser NICK OLIVERI im Zuge seiner «N.O. Hits At All» - Reihe unermüdlich CDs auf den Markt, die Songs aus zahlreichen Neben-Projekten und Kollaborationen sowie bisher unveröffentlichtes Material, Cover-Versionen et cetera enthalten.
Mit Cover-Versionen ist das immer so eine Sache. Grundsätzlich sind diese erst mal als Hofknicks vor den Urhebern der Originale zu verstehen, wodurch sich dann selbst gestandene Musiker, trotz des eigenen Erfolges, immer noch als einfache Fans outen, was durchaus sympathisch wirkt.
Düster, hart und treibend startet das italienische Trio THE CLAMPS aus Bergamo in ihr neues Album. Der instrumentale Titeltrack erinnert dabei durch die Heavyness stark an Black Sabbath. Tja, Tony Iommi hat offensichtlich viele Metal-Kinder gezeugt.
Eigentlich könnte ich es mir leicht machen, und einfach die Rezension von «YAWNING BALCH – Volume One» vom Juli dieses Jahres hier hinein kopieren, das war zumindest mein erster Gedanke nach der ersten Hörprobe von «Volume Two».
Das Trio aus Portland frönt auch auf dem neuen Rundling weiterhin dem Doom Metal mit Stoner Rock Einflüssen. Herhalten muss mal wieder der Vergleich mit frühen Black Sabbath. Nur dass Sängerin und Bassistin Laura Philips stimmlich weit weg von Ozzy entfernt liegt.
Gleich zu Beginn das Positive: Das neue Album von MONDO GENERATOR dauert nur knappe 23 Minuten. Konnte mich Nick Oliveris Ausverkaufs-Reihe «N.O. Hits At All» wenigstens in kleinen Teilen noch ansprechen (überzeugen wäre masslos übertrieben), treibt mich der unberechenbare Bassmann mit dieser Veröffentlichung schon wieder in die Flucht.
Die amerikanischen Stoner Psychedelic Rocker NEBULA, die 1997 aus den Ruinen von Fu Manchu empor stiegen, habe ich exakt vor einem Vierteljahrhundert (!) zur Seite gelegt und seither nicht mehr angefasst. Da ich zur Blütezeit dieses Genres in den 90ern vor allem auf Spiritual Beggars stand und sich bezüglich Kyuss oder vor allem Monster Magnet, warum auch immer, keinen wirklicher Bezug ergab, blieben auch Nebula nach «Let It Burn» von 1998 auf der Strecke.
Ziemlich schmackhaft, was uns hier KADABRA, das amerikanische Doom-Trio aus Spokane, Washington serviert. Und dabei trägt die ganze Angelegenheit zusätzlich noch sowohl eine überraschende, als auch eine äusserst erfreuliche Seite.
Im November 2022 begab sich Bob Balch, Gitarrist der Stoner Rock Rock Veteranen Fu Manchu, nach Joshua Tree, um mit den Jungs von Yawning Man zu jammen. Nach dieser fünfstündigen Session befand Bob das Gros des Materials für so gut, dass man entschloss, dieses auszugsweise auf zwei Scheiben zu veröffentlichen, der erste Teil liegt uns nun unter dem Banner von YAWNING BALCH vor, soweit die Vorgeschichte.
Hört man sich die energetische Mucke von TANKZILLA an, würde man vorab nicht darauf wetten, dass es sich hierbei nur um ein Duo handelt, das diesen "Lärm" abliefert. In der Tat sind hier aber nur Peter van Elderen (Guitar & Vocals) und Marcin Hurkmans (Drums) dafür verantwortlich, was es auf dem selbstbetitelten Debüt zu hören gibt.