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Einer der Vorreiter des Death Metal meldet sich mit seinem zwölften Album «Descent» lautstark zurück. IMMOLATION werden auch nach 37 Jahren langjährige Fans wie ahnungslose Neulinge mit Hymnen der Dunkelheit und Wut konfrontieren.
Nach Jahren, die von Verlust, Wandel und Selbstreflexion geprägt waren, kehren CORROSION OF CONFORMITY mit dem Doppel-Album «Good God / Baad Man» zurück. Es wirkt aber eigentlich nicht wie ein Comeback, sondern vielmehr wie ein Bekenntnis zur eigenen Identität.
Die zukunftsorientierte Metal-Formation LOST SOCIETY meldet sich mit ihrem lang erwarteten, neuen Album «Hell Is A State Of Mind» zurück. Die Finnen galten bereits bei ihrer letzten Platte «If The Sky Came Down» als ambitioniert, doch «Hell Is A State Of Mind» ist selbst für ihre Verhältnisse aussergewöhnlich und stellt einen riesigen Schritt nach vorne dar.
ROB ZOMBIE ist in der Szene so etwas wie der kranke Bruder von Marilyn Manson und Al Jourgensen (Ministry), obwohl die zwei Letztgenannten vermutlich auch nicht ganz gesund sind.
THE HELLACOPTERS sind weit mehr als irgendeine skandinavische Kick Ass Rock'n'Roll Band. Vielmehr gehören sie zur Genre-Speerspitze und sind eine eigentliche High Energy Rock-Institution.
Josh Middletons virtuose Abriss-Mannschaft SYLOSIS surft auch nach 25 Jahren noch immer auf einer Welle der Begeisterung und der überschwänglichen Resonanz der Fans. Ihr letztes Album «A Sign Of Things To Come» (2023) klingt stets frisch im Ohr, dabei steht schon die nächste Veröffentlichung vor der Tür. «The New Flesh» ist ein eindrucksvolles Zeugnis für zerstörerische Riffs, prägnante Melodien und raffinierte rohe Gewalt.
Mit «Dreamcrush» erreichen MØL einen Punkt, an dem Ambition und Zurückhaltung aufeinandertreffen. Das dritte Album der dänischen Band zielt eher darauf ab, Blackgaze zu verfeinern, indem Überflüssiges weggelassen und die emotionale Wirkung vertieft wird. Das Ergebnis ist ein Album, das sorgfältig gestaltet wirkt, bewusst Kontraste setzt und selbstbewusst genug ist, um Zerbrechlichkeit und Kraft nebeneinander bestehen zu lassen.
Wenn man sich mit der musikalischen Entwicklung von KREATOR auseinandersetzt, dann stellt man fest, dass von der einstigen Rumpel-Combo nicht mehr viel übriggeblieben ist. Schon mit dem dritten Album «Terrible Certainty» (1987) vermischte Bandleader Mille harte Klänge mit melodischeren Parts und richtete immer einen Gitarren-Leckerbissen her, der seinen Ursprung in der "New Wave Of British Heavy Metal" hatte.
BEYOND THE BLACK bleiben sehr stark! War ich bereits von ihrem selbst betitelten Vorgänger begeistert, wiederholt sich das jetzt wieder. Und auch ich tue dies hiermit: Hier ist das Songwriting schlicht massiv – und das obwohl mich BandS mit symphonischen Frauen-Stimmen sonst eher langweilen.
EQUILIBRIUM waren für mich Helden! Ob mit Helge Stang oder Robse Dahn am Mikro, die Truppe wurde von Platte zu Platte besser, bis 2016 «Armageddon» einen musikalischen Wechsel einläutete. Vermehrt orchestrale Songs und immer weiter weg von der deutschen Sprache schien die Devise von Mastermind René Berthiaume.