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Zwar hatten die vier Texaner vor allem ab ihrem 2019er Output «Valley Of Shadows» für meine Begriffe auf Konserve etwas an Biss verloren, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie live nach wie vor ordentlich Dampf machen. Und diese Redewendung muss man bei diesem angenehm roh klingenden Live-Dokument hinsichtlich der Wetterverhältnisse während des Gigs wirklich wörtlich nehmen.
Im Beipackzettel steht «For fans of Motörhead, Venom, The Stooges, Turbonegro, Pentagram!», und damit wäre eigentlich schon alles gesagt, denn diese Beschreibung trifft, sagen wir mal, zu 98% zu.
Dies ist der zweite Streich der Hard Rocker aus Denver, Colorado. Eröffnet wird das neue Album mit dem dreckigen Rocksong «Deathride». Dem folgt der Titeltrack und könnte so glatt auf einem Album von Motörhead zu finden sein.
Endtime aus Schweden und Cosmic Reaper aus den Vereinigten Staaten haben auf dieser EP gemeinsame Sache gemacht.
Mit «Hashension» erscheint nun das dritte Album der italienischen Band TONS. Die vier Jungs "mit starker Hingabe zum grünen Gott", die zuletzt mit der amerikanischen Stoner Rock Legende Bongzilla kollaborierten, kommen auf ihrem neuen Output deutlich weniger stoned daher, als erwartet.
Direkt aus der Mojave-Wüste kommt Brant Bjork mit seinem neuen Album «Bougainvillea Suite» im Gepäck daher, und wie gewohnt wirbelt Brant Bjork dabei gehörig Wüstensand auf.
Die Texaner Warlung sind mit der Gabe gesegnet, jene beschwingte Leichtfüssigkeit in ihren Sound einflechten zu können, die den originalen Black Sabbath ebenso eigen war wie ihr schwerer Doom Rock.
Mit «Me And My Bellbottom Blues» serviert uns der Church Of Misery Ableger Sonic Flower endlich wieder eine Scheibe, zu der man nicht zu viele Worte verlieren muss, weil die darauf enthaltene Musik wirklich für sich spricht.
Uhh..., hey..., das klingt retro as fuck. Ich weiss auch nicht, aber bei dem Bandnamen hatte ich mir entweder Death Metal oder Gothic im Kopf zurecht gelegt, aber was da aus den Boxen dröhnt (im wahrsten Sinne des Wortes!), geht in eine andere Richtung.
Ganz so "cosmic" wie ihn die Autoren empfinden, ist der Stoner Blues von Geezer nicht wirklich, dazu klingt die Band dann doch zu geerdet und bodenständig. Dafür aber wusste das amerikanische Power-Trio schon immer, wie man amtlich groovt, und daran ändert auch die sechste Scheibe von Geezer nichts.