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Bei der Hammerhead Rezi von wegen der Anzahl High Roller Releases in diesem Monat eben noch thematisiert, wurde dieses Level hier bei The Rods mit der Katalog-Angabe "HRR 809 LP" bereits überschritten! Die "amerikanischen Motörhead" veröffentlichten 1980 ihr "Vor-Debüt" «Rock Hard» noch ohne Label im Rücken und pressten privat bloss 1000 Stk. davon.
Wer der spanischen Sprache mächtig ist, wird sich beim Lesen des Bandnamens ¡Pendejo! mit Sicherheit ein Schmunzeln im Gesicht nicht verkneifen können. Die Auflösung für alle anderen lautet kurz und bündig "Arschloch"! Das ist doch mal eine Ansage der 2006 gegründeten Stoner-Truppe aus den (kein Witz!) Niederlanden, respektive Amsterdam.
In jeder LP-Veröffentlichung aus dem Hause High Roller ist jeweils ein Beiblatt drin, wo bald einmal sagenhafte 800 Veröffentlichungen (!) aufgeführt sind. Eine unglaubliche Zahl und offensichtlich noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Ob man allerdings alles ausgraben und wieder veröffentlichen muss, steht auf einem anderen Blatt.
Eigentlich wäre heuer nach dem töften The Dark Element Debüt von 2017 und dem ebenso guten Zweitling von 2019 die Zeit reif für den totalen Nackenschlag mit dem dritten Knaller gewesen! Doch Anette Olzon bringt nach dem "leisen" Solo-Erstling von 2014 zuerst den zweiten Solo-Dreher heraus, der aber anders auftritt.
Würde man nur das coole Cover-Artwork als Massstab bezüglich des zu erratenden Musikstils heran ziehen, würden wohl nicht wenige Leute auf Southern Rock tippen. The Loyal Order spielen jedoch mehr klassischen, sprich gitarrenorientierten Hard Rock, der teils einen etwas modernen Anstrich spazieren fährt.
Was Bands aus Russland angeht, so ist die Wahrnehmung derer in unseren Breitengraden äusserst bescheiden, obwohl bei Metal-Archives im Netz fast 5'000 Bands gelistet sind! Aria (klingen wie Iron Maiden) oder Gorky Park (spielten 1989 am "Moscow Peace Festival) kennt man vielleicht, aber was ist mit Blacksword?
Zu Beginn ihrer Karriere wurden die Schweden oft als "Mercyful Fate für Arme" bezeichnet, und obwohl sich vor allem der Gitarrensound nach wie vor in dessen Fahrwasser suhlt, haben Portrait diesen Schatten längst abgelegt und sich laufend weiter entwickelt. Aktuell wird jedoch eh ein anderes Duell ausgefochten!
Vier Alben in vier Jahren und letztlich sechs in neun Jahren haben schon viele andere Bands abgeliefert, doch im konkreten Fall von The Night Flight Orchestra hat das zu einem vergleichsweise kometenhaften Aufstieg in den Classic Rock Olymp geführt, und das mit lupenreinem 80er-Rocksound der Extraklasse!
Es ist schon eine Weile her, seit Rock- und Metalbands aus der Region wie Irrwisch, Twilight oder Hellrider sich damals den "Kantons-Grössen" Krokus und Killer entgegen stellten. 2007 wurden Crashtime mit Ursprung Olten aus der Taufe gehoben, 2011 folgte die erste und 2017 die zweite EP. Nun steht das full-length Debüt «Valley Of The Kings» in den Startlöchern.
Ausgehend vom mir bisher unbekannten Bandnamen und dem schräg anmutenden Titel «Čerň A Smrt» wähnte ich mich halbwegs im falschen Film und mein Inneres schrie schon Kollege Poldi um Hilfe an! Da das Cover jedoch noch ansprechend aussieht und der Bandname Bohemyst lesbar ist, gehts hier weiter.