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Schon der Opener «Fallen» zeigt die Richtung der deutschen Power-Proggies ASSIGNMENT an. Kraftvolle Riffs, treibende Drums und ein grossartiger Gesang von Diego Valdez, der mit seiner Power-Stimme oft an Robin McAuley erinnert. Man wartet mit viel Melodie, gepaart mit Härte, auf, klasse Einstieg in ein wirklich starkes Album.
Im Jahr 2009 veröffentlichten Rollerball nach einer fünfjährigen Pause ihr Album «Submarine». Nun wird das Teil als Vinyl neu aufgelegt. Die Musik der Australier ist ein roher, reduzierter Sound, der den 70er-Jahre Heavy / Blues Rock direkt auf den Zuhörer loslässt.
Das Trio SUPLECS aus New Orleans kommt hier mit seinem fünften Longplayer daher. Man zelebriert Stoner Metal mit Einflüssen von Iron Maiden, Fu Manchu, etwas Motörhead und natürlich, wie immer in diesem Genre, Black Sabbath.
Ich denke es war ungewiss, ob Mike Portnoy nach der Rückkehr zu Dream Theater noch zur TNMB gehört, aber zum Glück ist es so. Mike Portnoy, Neal Morse, Randy George, Bill Hubauer und Eric Gillette sind ein unglaublich eingespieltes Team, und genau das beweisen sie auch hier wieder. Progressive Rock auf allerhöchstem Niveau.
Die Australier AVALANCHE um Lead-Gitarristin Veronica Campbell und Bassist/Sänger Steven Campbell hauen hier ein cooles, rockiges Stück Musik heraus. Schon der Opener «On The Bags Again» ist ein interessanter Mix aus Krokus, Rose Tattoo und AC/DC, Musik einfach voll auf die Fresse.
KARNIVOOL, als Quintett aus Australien, kommen hier mit seinem neuen Longplayer «In Verses» um die Ecke. Schon beim ersten Song «Ghost» donnern die fetten, tiefergestimmten Gitarren aus den Boxen. Unterstützt von der starken Stimme von Ian Kenny, der es versteht, den Song mit einer starken Melodie zu ergänzen.
Auf BIG BIG TRAIN bin ich aufmerksam geworden, als sich Drum-Virtuose Nick D'Virgilio den Proggies anschloss. Die Band besteht aus Mitgliedern aus den USA, England, Schottland, Italien, Schweden und Norwegen. Ein bunter Haufen, der hier sein sechzehntes Studiowerk präsentiert und zum ersten Mal ein Konzept-Album.
Die britischen Progressive-Rocker PLANTOID präsentieren hier mit ihrem zweiten Album «Flare» eine weitere musikalische Reise durch die Progressive Rock Welt, mit Abstechern in Pop-Gefilde.
Die Schweden HÄLLAS nehmen den Zuhörer gleich zu Beginn ihres vierten Werkes mit auf eine 21 Minuten lange Reise mit «Above The Continuum» in ihre wunderbare Welt des Progressive Rock. Die Musik schwebt, die Orgeln wabern, der Gesang zieht den Zuhörer in seinen Bann, erinnert mich etwas an Procol Harum.
Die Norweger COURSE OF FATE lassen es mit ihrem neuesten Werk ordentlich krachen, was schon der zehn Minuten lange Opener und Titeltrack beweist. Grosse Gesangs-Melodien, die an Dream Theater erinnern, wechseln sich mit ruhigen Passagen ab. Cleane Gitarren folgen auf fette wie tiefer gestimmte Parts. Dies ist wahrlich eine grosse Progressive-Nummer.