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Metal Factory since 1999
16.04.2026 - Dynamo Zürich
By Hansruedi
Trotz sehr beengten Verhältnissen im Bühnengraben konnten die zahlreich anwesenden Fotografen dank hilfsbereitem Personal auch bei relativ steilem Winkel zur Bühne gute Impressionen festhalten. Aufgrund dieser Tatsache wäre eine grössere Lokation sicherlich von Vorteil gewesen, aber auch so konnte die Show gut festgehalten werden.
Black Spikes
Die Newcomer aus Litauen mit den coolen Kostümen starteten den Abend. Das Publikum war noch nicht so zahlreich anwesend, es war auch noch früh (um 18:40 Uhr ging‘s los) – aber die Show kam gut in Gang. Musikalisch sehr gut, auch vom Stil her mal etwas ganz Anderes. Ein gelungener Start. Ein Teil der Band war später am Merchstand anzutreffen, ihnen hat es offensichtlich auch gefallen. Wer die Truppe und deren Auftritte noch nicht kennt, sollte sich mal die Youtube-Clips der Band anschauen.
Butcher Babies
Heidi Shepherd und ihre Bandkollegen gaben gleich vom ersten Song weg Vollgas, wie man das halt so gewohnt ist von den Butcher Babies – sehr cool. Heidi ist ein krasses Energiebündel und nimmt die Zuschauer auch gleich auf den nächsten Level des Abends mit. Beim zweiten Song balancierte Heidi dann auf der Abschrankung zum Publikum und feierte mit der Menge hautnah. Die Show lief und es gab kaum eine Verschnaufpause. Das Publikum war mittlerweile mehr als nur warm geworden. Erst kurz vor Ende gab es eine kurze Rede von Heidi und dann ein ruhigeres Stück, „Last December“, um das Gesagte zu unterstreichen. Nach einer Stunde Vollgas-Bühnen-Action kam Heidi dann auch schon keine fünf Minuten später zum Merchstand und unterschrieb gratis Poster und machte Fotos mit Fans. Einmal mehr mega sympathisch und authentisch; tolle Band, cooler Sound.
Infected Rain
Das sehr internationale Line Up des Abend beschloss die Band aus Moldau. Die Band wurde 2008 gegründet. Lena Scissorhands ist seit Anfang mit dabei und gibt der Gruppe ein sehr farbenfrohes und auch sympathisches Gesicht. Der Saal war noch von der letzten Band gut aufgeheizt und ging gleich von Beginn weg gut mit. Die Band spielt zwischen verschiedenen Sub-Genres hin und her – durchaus gekonnt. Tracks wie „Stranger“, die mehre Stile in einem Song bedienen, sind schon sehr kreativ, und kein Wunder ging die Stimmung dazu auch richtig gut ab. „The Realm Of Chaos“ war dann auch ein starkes Duett mit Heidi Shepherd – schon beeindruckend wie stimmgewaltig die beiden Sängerinnen sind.