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Aus Portland im Staate Oregon stammen VIRAL TYRANT und haben ihr Debüt-Album «Vultures Like You» im Reisegepäck mit dabei. Geboten wird ein wildes Sammel-Surium aus Doom, Sludge und Stoner Metal.
Es muss Sommer sein, denn alles geht schleppender voran, man hat mehr Mühe mit dem Alltag, alles erscheint repetitiv..., ok, gut, das beschreibt ja eigentlich die Musik von KIND.
Das Interessante an diesem texanischen Quartett ist der Ansatz, wohlbekannte Doom-Patterns mit anderen Stilen so zu mischen, dass einerseits die düstere Grundstimmung erhalten bleibt, andererseits aber die dezente Zugabe von Traditional Metal, Hard Rock, Grunge, Stoner – und sogar etwas Prog Rock nicht nur geschwindigkeitstechnisch für willkommene Farbtupfer auf der ansonsten in verschiedenen Grautönen gehaltenen Leinwand sorgt.
Die Psychedelic Rock-Band RAINBOWS ARE FREE kommt hier mit ihrem Live-Album «Heavy Petal Music» daher. Es ist das erste Live-Release der US-Amerikaner aus Oklahoma, die zuvor drei Studio-Alben veröffentlicht haben.
Dies ist das dritte Album von PLAINRIDE, des Heavy Rock Trios aus Köln. Schon mit dem Opener «Fire In The Sky» legt man eine Hammer-Nummer hin. Mit Funky Wah-Gitarren, Bläsern und treibenden Drums wird man sofort an Bands wie Extreme oder auch die Electric Boys erinnert.
Die norwegischen Stoner Rocker WOLFNAUT, bestehend aus Kjetil Sæter (Guitars, Vocals & Piano), Tor Erik Hagen (Bass) und Ronny "Ronster" Kristiansen (Drums & Percussion) haben sich Ende 90er formiert, nannten sich da aber noch "Wolfgang", angelehnt eine Gitarre von Eddie Van Halen, die so hiess. Somit dürfte auch die Herkunft des Vornamens von Eddie Junior geklärt sein oder umgekehrt. Wolfnaut entstanden hingegen erst 2020, um sich klarer abzugrenzen.
Bewegten sich die Briten DUSKWOOD auf ihren voran gegangenen EPs noch in der Schnittmenge zwischen Stoner, Desert und Space Rock, sind sie nun mit ihrem ersten Langdreher endgültig in der Moderne angelangt, und darüber mag selbst das kurze, spacige Intro zum Eröffnungs-Schlag «Vagrant» nicht hinweg täuschen.
Aus Oslo stammt die Band HÅNDGEMENG, die uns nun mit ihrem Debüt-Album «Ultraritual» beglücken. «The Astronomer» fungiert dabei als Startschuss, punkig werden die Vokills ausgekotzt und die Musik suhlt sich im Ursumpf des Sludges!
Das dritte Album von MORASS OF MOLASSES, sprich des bärtigen Trios aus England, startet mit einem düsteren, schweren und Black Sabbath Riff-orientierten Track. Man spürt den Druck und die Energie des Songs, was für ein cooler Einsteiger!
Zwischendurch bekomme ich, den Göttern der Unterwelt sei Dank, auch Scheiben zu besprechen, die mein Herz wenigstens ein bisschen berühren.