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Bei der Genre-Bezeichnung habe ich im Netz irgendwo Goth'n Roll gelesen, finde ich zwar unpassend, aber lustig. Dafür, dass das eigentlich nicht so mein Ding ist, gefallen mir die ersten paar Songs von HELL BOULEVARD aber schon mal sehr gut.
Der Sound passt, klingt gut ausbalanciert, setzt immer das richtige Tempo, keine langweiligen Stellen. Mit «Pitch Black» & «Bitch pls» startet das Album gleich mit gutem Speed und ordentlich Klangpegel. «The Fine Art Of Breaking up» nimmt letztlich ein klein wenig Tempo heraus, ist aber auch ein cooles Stück. Die Stimme von Matteo vDiva Fabbiani passt sehr gut zum Musikstil der Band. «Why Did It Get So Dark» ist hingegen eine Ballade, kraftvoll, mit cooler Piano-Spur dazu. Nach diesen ruhigen Klängen geht es anschliessend wieder schneller und vor allem härter zur Sache.
«Safeword» ist dann die zweite, sehr ruhige Ballade – unbedingt mal reinhören. Die schnellen Stücke sind gut gemacht, verbreiten ordentlich Power und sind nicht langweilig. Einziges Manko ist, dass der Pegel halt immer an der selben Stelle anschlägt und die Tracks so über wenig Dynamik verfügen. Mich stört sowas, ist aber wohl Geschmacksache. Entgegen meiner Erwartung an «Made In Hell» – echt gut das Teil – und die Jungs gehe ich mir gerne mal live anschauen. Bei der laufenden Tour von diesem Jahr ist leider kein Schweizer Konzert dabei, zumindest bis jetzt nicht.
Hansruedi W.