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Wer auf puren, rauen, wilden und ungezähmten Heavy Metal abfährt, ist bei den Herren WICKED LEATHER aus Barcelona genau richtig. Schon der Opener und Titeltrack «Season Of The Witch» wird dem Zuhörer in bester Iron Maiden Manier zu Di Anno-Zeiten um die Ohren gehauen.
Schwere, düstere Riffs und eine starke, kräftige Stimme eröffnen das neue Werk der Norweger MASHEENA aus Bergen. Eine Mischung aus Heavy Metal und Stoner Rock dröhnt aus den Boxen. Erinnert mal wieder an Black Sabbath.
Der erste Song des neuen Werks der Dänen BLACK OAK COUNTY haut gleich ordentlich rein: «Kill The Pain», eine raue Heavy Rock Nummer, erinnert ganz klar an die Landsmänner Volbeat, mit etwas Einschlag von Metallica. Ruhiger kommt «Starlight» daher, erinnert mich etwas an Def Leppard, auch durch die grossartige, sehr melodiöse Gesangs-Melodie.
Auch mit ihrem dreizehnten Album ziehen TUSMØRKE, die norwegischen Proggies, den Zuhörer musikalisch tief in die 70er-Jahre hinein. Typischer Gesang für diese Zeit, viele Flötenklänge und zwischen den Gesangs-Abschnitten immer wieder längere Instrumental-Spielereien. Mag man alles schon gehört haben, trifft aber so nicht auf die Nordländer zu.
Die norwegischen Extrem-Metaller RAM-ZET bieten hier einen krassen Mix aus Avantgarde, Extreme, Death und Progressive Metal. Sehr verwirrend beim ersten Anhören.
Dies ist der dritte Teil einer Trilogie, die mit «The Universe Also Collapses» 2019 begann und 2023 mit «Unending Ascending» fortgesetzt wurde. GONG könnte man dabei, zusammen mit Genesis und Yes, zu den Ur-Proggies zählen, da sie auch schon mehr als ein halbes Jahrhundert aktiv sind. Nur mit dem Unterschied, dass diese Band irgendwie voll durchgeknallt ist.
Mark Mangold liefert hier unter dem Banner von KEYS mal wieder ein tolles, teils pompöses Rock und Hard Rock Album ab. Ein Glücksgriff war auch Sänger Jake E., der hier einen grandiosen Job abliefert.
Die Schweizer Proggies TICKET TO NOWHERE aus dem Kanton Luzern legen hier ein starkes Album vor. Coole Gitarren-Riffs, oft sehr fett und mit tief gestimmten Gitarren. Originelle Breaks und interessante Tempowechsel.
Anscheinend haben Rich und Chris Robinson ihr Kriegsbeil für ihr neues Album mal wieder begraben. Die Herren erfinden hier nichts Neues, müssen sie aber auch nicht. Und so rocken THE BLACK CROWES wie gehabt irgendwo zwischen den Rolling Stones und Aerosmith.
Die Psycho-Proggies KALEIDOBOLT aus Finnland beehren uns hier mit ihrem fünften Album und veranstalten dabei ganz schön viel Lärm. Schon die beiden ersten Tracks «Tinkerbell» und «Lights On Nobody Home» überzeugen mit harten Gitarren, treibendem Bass und agilen Drums.