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Gerade mal fünfzehn Monate ist es seit dem Debüt-Album «King Of Gods» her. Ob das neue Werkvon AEON GODS wohl mit dem Vorgänger mitzuhalten vermag? Kaum mit dem Anhören begonnen war klar: Ja, es kann! Power Metal in seiner epischen, hymnischen Form mit Bezug zur ägyptischen Mythologie.
Beim Opener «Birth Of Light» wird schon mal ordentlich aufs Gaspedal gedrückt. Die Uptempo-Nummer ist gespickt mit Breaks und Tempi-Wechseln sowie einem hymnischen Refrain. Ähnlich heroisch wirkt auch die zweite Nummer. Die nächsten vier Tracks «Amduat Pt. I - IV» (mit jeweiligen Kapitelnamen) ergeben eine Geschichte. Los geht es mit «Barque Of Millions», welches als Halbballade daherkommt. Teil zwei ist wiederum bombastischer, symphonischer Power Metal. Mir gefällt dabei sehr gut, dass die Songs zu jeder Zeit gitarrenlastig bleiben und die Riffs nicht mit Keyboards zugedeckt werden. Teil drei, also «Soldiers Of Re», kommt beinahe ohne Synthie-Sounds aus.
Durch den stampfenden Groove bekommt der Song schon beinahe HammerFall oder gar Manowar Charakter. Mit «Reborn To Light» wird die vierteilige Saga über Amduat abgeschlossen, welche zugleich der Titeltrack ist. «Feather Or Heart» lockert die Stimmung etwas auf, bevor es mit der dreiteiligen Geschichte «Re's Dying Reign Pt. I - III» zum Endspurt geht. «Rebellion» mit einigen orientalischen Melodien versehen gefällt richtig gut. Mit «Blood And Sand» wird es nochmals richtig episch, bevor mit «Farewell» nochmals alle Register im Bereich des Power Metal gezogen werden. Wer Powerwolf, Bloodbound, Ordan Ogan, Warkings oder Brothers Of Metal mag, sollte hier unbedingt reinhören.
Björn