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Epic Metal und Griechenland. Das passt einfach zusammen wie Pech und Schwefel. BATTLEROAR sind Vertreter dieser Behauptung, und im Underground haben sie längst Kultstatus erlangt.
Diesmal haben sich die Jungs ordentlich Zeit genommen, liegt doch das letzte Lebenszeichen bereits acht Jahre zurück. Fans der Truppe müssen dazu erneut mit Besetzungs-Wechseln leben. Loukas Libertos am Bass, Zach Kotsikis (Thelemite) an der Gitarre und Michalis Karasoulis am Mikro sind neu dazugekommen. Letzterer macht seine Sache übrigens ausgezeichnet, und seine Stimme passt perfekt zu den epischen Arrangements der Griechen.
Dabei verzichten Battleroar erneut auf catchy Refrains und setzen hingegen auf ein dichtes Songwriting, was die Songs interessant macht und gleichzeitig aber auch einige Durchläufe verlangt. Der Opener «The Missing Note» legt das Fundament für diese epische Reise, die den Zuhörer erwartet. Gleichzeitig ist er eine Blaupause für die Stilistik. Midtempo, Chöre, Violinen-Einsätze und eine Atmosphäre, die förmlich nach Epic Metal schreit.
Es ist müssig hier einzelne Songs hervorzuheben, denn das Album als Ganzes ist einfach nur stimmig. Phasenweise wähnt man sich schon fast bei einer Band wie Sorcerer, welche diese Schwere und Melancholie ebenfalls verarbeiten. In Sachen Epic Metal sind bisher Triumpher (wen wunderts: auch das sind Griechen…) das Referenz-Album 2026 gelungen und «Petrichor» kann dieses Monument auch nicht stürzen. Trotzdem ist das hier für alle Fans des Genres ein Sahnehäubchen von einem Album.
Rönu