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«Human Beast» markiert, nach «End Of Silence (2023), das zweite Album von SONS OF ETERNITY. Beim Stil habe ich irgendwo Power Metal gelesen, würde das aber persönlich schon eher unter Hard Rock einstufen.
Der Opener «Sons Of Eternity» erinnert mich dann von Stil her ein wenig an Bonfire (für die älteren Leser) – vor allem wegen der Stimme von Matthias Schenk, dem Sänger. Die Gitarren-Läufe machen den Track noch besser, und schon beim ersten Anhören weiss ich, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Danach folgt «Forever», auch gut, top Gitrarren-Solo. Anschliessend «Resistance» mit einem saugeilen Gitarren-Intro - wie Survivor in ihren besten Zeiten.
Während «When Fantasy Dies» als Power-Ballade durchgeht, ist dann der Titeltrack nicht so meins. In den Verses ist die Stimme nur auf zwei, drei Tönen unterwegs – kann man mögen – ich tue es nicht. «The Line» reiht sich dann wieder an die ersten drei Tracks an, gefällt. Bei «Fight» zeigt sich das Tempo etwas schneller als beim Rest des Albums - passt gerade gut zum frühlingshaften Wetter draussen, und man möchte sich den Song umgehend im Auto bei offenem Fenster anhören.
«Tearing Down The Walls» ist dann ein wieder ein paar Takte langsamer – was der Band auch besser zu Gesicht steht. Instrumente und Gesang kommen hier optimal rüber. Die abschliessende Nummer «Abyss Of Life» weist ein starkes Intro und eine eingängige Melodie auf. Hintenraus somit wieder starke Gitarren-Klänge mit dem längsten und auch besten Solo des ganzen Albums. Fazit – «Human Beast ist eine geile Scheibe für all diejenigen Leute, die Axxis, Bonfire, Survivor und Co. mögen.
Hansruedi W.