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Von dieser Band aus Manchester habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe allerdings die Vermutung, dass dies unter anderem daran liegt, dass man bisher bei zwei kleinen Label unter Vertrag waren, die im deutschsprachigen Raum kaum stattfinden. Das Trio zockt räudigen Black Metal mit viel Punk-Einflüssen, präsentiert nun sein viertes Album und der Name WOLFBASTARD ist tatsächlich Programm, ebenso die Tatsache, dass man mit gerade mal 29 Minuten genretypisch kurz unterwegs ist.
In elf kurzen Songs prügeln sich Wolfbastard durch den Longplayer. Der Sound ist roh, authentisch und man fühlt sich automatisch an einen verrauchten Club erinnert, wo die Mucke der Engländer wohl besonders gut zur Geltung kommt. Titel wie «It's Fucking Dark», «Satanic Scum Punks», «Hail Satan Kurwa» oder «Fuck The Bastards» dürften keine Fragen mehr betreffend Lyrics offen lassen, und musikalisch liegt man irgendwo zwischen Venom, Motörhead und The Exploited.
Nun, trotz der kurzen Spieldauer ist die Musik von Wolfbastard wohl eher was für Live-Auftritte, wo die Intensität noch besser zur Geltung kommen dürfte. Wer aber eine kurze heftige Abreibung benötigt, sollte mit «Satanic Scum Punks» durchaus richtig liegen. Für mehr als eine gute Sieben fehlt mir persönlich dann aber ein wenig die Abwechslung.
Rönu