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Die Spanier aus Murcia lärmen seit 2007 zusammen und haben sich mit Haut und Haaren dem Speed und Heavy Metal verpflichtet. «Savage Dawn» ist das fünfte Album von IRON CURTAIN und bietet dem Fan, neben einem Intro und Outro, acht neue Songs.
Ein neues E-Mail von unserem Roxx bedeutet immer Vorfreude, welche Alben man denn dieses Mal zugeschickt bekommen würde. Als ich den Namen FREEWAYS las, freute ich mich gleich auf eine neue Scheibe der Kanadier. Doch zu früh gefreut! Es handelt sich hier lediglich um ein Re-Release des 2020er Debüts «True Bearings».
Die Diskografie der italienischen Thrasher von BUNKER 66 ist sehr umfangreich. Neben den vier Studio-Alben stehen viele Splits und Compilations auf der Liste der Veröffentlichungen. Genau da setzt «Portraits Of Dismay» an. Das Album enthält achtzehn Songs (!), welche nun auf dieser Zusammenstellung dem Zuhörer kompakt präsentiert werden.
Die Deutschen RITVS aus Aschaffenburg kommen hier mit knackigen Prog-Songs, nota bene auf Deutsch gesungen, um die Ecke. Die Lieder klingen spannend wie frisch zugleich, und es macht von Anfang an Spass, der Musik der Proggies zu lauschen.
Immer wieder erstaunlich, wo Dying Victims die obskursten Bands findet. KONTACT stammen aus Kanada und nennen ihren Stil Cosmic Metal, was erstaunlich gut passt. Es ist nach der EP «First Contact» von 2022 das zweite Lebenszeichen, diesmal aber über die volle Distanz.
Aus Reichenbach in Sachsen stammt der Fünfer BOUNDLESS CHAOS, der nach einer EP und zwei Split Veröffentlichungen nun mit dem ersten full-length Album aufwartet. Dabei macht die Band ziemlich schnell klar, was einen erwartet, nämlich schwarz angehauchter, räudiger Oldschool Thrash und Death Metal.
Die Brasilianer FARSCAPE sind schon lange aktiv. Seit 1998 hat es die Band aus Rio De Janeiro aber nur auf vier Alben gebracht, den neusten Streich «Purged And Forgotten» miteingerechnet. In diesem Zusammenhang gelang es der Band beim Kult Label Dying Victims einen Deal an Land zu ziehen.
Um wohl keine Verwechslungsgefahr mit der niederländischen noch aktiven Metal Band (remember «We Have Ways To Make You Rock» oder «Arabia»?) zu provozieren, haben sich die Polen FUKKIN’ VENGEANCE noch kurzerhand ein Schimpfwort vor den Namen getackert. Das passt aber zur Musik, denn die interessierten Zuhörer erwartet auf dem Debüt räudiger und purer Speed Metal.
Ganz böse scheint Shouter Luke Drew von DUNGEON zu sein, denn seine kernige Stimme verheisst nichts Gutes, zumindest weil sie sich auch sehr angepisst wie ab und zu ein bisschen an den alten Cronos (Venom) erinnernd anhört.
Ich habe mir lange überlegt, ob ich die Jungs nun als Heavy oder Thrash Metal betiteln soll. Hört man sich die Bassläufe an, dann erinnert sehr vieles an die goldenen Urzeiten des Thrash Metals.