Erik N.

SATURNALIA TEMPLE – Paradigm Call

Donnerstag, 18. April 2024

Das Intro auf der neusten Platte des schwedischen Trios SATURNALIA TEMPLE gewährt einen optimalen Einblick in das Album. Die Riffs sind rudimentär, schwer und grundsätzlich fundamentaler Doom. Die Produktion ist roh, ungeschliffen und tönt so, als wäre es in einem Kellerloch aufgenommen worden, was natürlich prächtig zur Stimmung passt.

VOLCANDRA – The Way Of Ancients

Mittwoch, 17. April 2024

Es fällt mir schwer, VOLCANDRA entweder dem Black oder dem Death Metal zuzuordnen. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sie auf jeden Fall sehr melodiös sind. Diese Melodien sind aber ausschliesslich auf Gitarren gespielt. Jedoch bringt man auch Blastbeats mit simplen Riffs, dann aber wieder technisch hochstehende Passagen.

Wir sind zur Zeit der Willkür ausgesetzt. Manchmal scheint die Sonne, dann wird es plötzlich wieder klar. Die Musik Hamferðs mag nicht willkürlich sein, aber definitiv kontrastreich. Beim Hören der Musik muss man sich einfach hingeben und das turbulente Auf und Ab über sich ergehen lassen.

ALFAHANNE – Vår tid är nu

Donnerstag, 28. März 2024

ALFAHANNE bezeichnet ein nicht ganz so düsteres Black Metal Projekt mit diversen Gast-Auftritten aus Bands wie Carpatian Forest, Horna, Sorhin und Nordjevel. Diese verleihen der Platte etwas Würze und Abwechslung.

Die deutsche Band PRAISE THE PLAGUE präsentiert eine Ausgeburt der Dunkelheit in Form einer Mixtur von Black und Doom Metal. Natürlich gibt es bei diesen beiden Genres Überschneidungen, wie zum Beispiel den Aspekt der Verzweiflung oder der Hoffnungslosigkeit. Diese nutzen sie aus, in dem sie sich von beiden Lagern gleichzeitig bedienen.

Wer Lust auf kristallklare Produktion hat, soll sich das neue Judas Priest Album anhören und die Finger von BARATRO lassen. Die rohe und ungeschliffene Produktion ist genau das, was die Band ausmacht. Die Gitarre ist deutlich verzerrt und der Bass ist stumpf, dafür stark im Vordergrund. Nur die Drums sind ziemlich herkömmlich gemischt.

Das Album beginnt ganz sachte mit wellenartigen Geräuschen. Langsam bauen sich die Drums auf, sie treten gemächlich in den Vordergrund, dann schlägt der erste Riff mit seiner vollen Kraft ein und der Zuhörer kann nur erahnen, was für eine Reise ihm noch bevorsteht.

Dies ist das Debüt der portugiesischen Band SAEVUS FINIS. Kennzeichnend ist, dass sie sich sehr stark auf Dissonantes verlassen. Man sollte sich schnell an den ersten, dissonanten Akkord des Albums gewöhnen, denn dieser wird noch sehr oft gespielt.

Manchmal braucht man einfach einen Kick, sprich etwas, das einen zurück in den Alltag katapultiert, so dass man mit der neu geschöpften Energie weiter machen kann. Einige Leute greifen da zu Kaffee, andere gehen eine rauchen, ich bevorzuge Musik, die durch Mark und Bein geht.

Gewöhnungsbedürftiger Gesang, atmosphärische, teils aber auch knackige Riffs und der eine oder andere Blastbeat. Fokussieren will ich mich aber vor allem auf die Vocals, denn die sind klar das Aushängeschild von PONTE DEL DIAVOLO (auf Deutsch "Brücke des Teufels"), der jungen Band aus Italien.

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