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Vier Jahre ist es seit dem letzten Output «Retransmission» von W.E.T. her. Auf das fünfte Studio-Album der schwedischen Supergruppe war ich sehr gespannt. W (Work Of Art) E (Eclipse) und T (Talisman) waren die Initiatoren, sprich Robert Säll, Eric Mårtensson und Jeff Scott Soto folgten ihren Weg und schufen teils Melodic Rock Perlen, die ihresgleichen suchten.
«This House Is On Fire» zeigt schon mal, dass die Jungs nichts verlernt haben und «Love Conquers All» lässt hoffen, dass die grossen Spuren im Sand eine nicht selbst zu gross auferlegte Latte sind. Seien wir ehrlich, würde nicht Jeff Scott Soto singen und mit einem typischen Talisman Track («Breaking Up») ums Eck kommen, das Material wäre nicht der grossartige Erfolgs-Moment, wie man ihn noch mit «Learn To Live Again» hatte. Trotzdem besitzt «Nowhere To Run» ein unglaubliches Flair und hebt die Band aus der grossen Masse heraus.
Aber so richtig vermag das neue Werk nicht zu catchen. Das passiert erst mit der zehnten Nummer «Stay Alive», dem zweitletzten Track der Scheibe, der einen gewissen D:A:D Groove versprüht. Nein, «Apex» ist nicht das Hammer-Album geworden, das ich mir erhofft habe. Trotzdem aber eines, das man sich (öfters) anhören kann (damit es zündet). Im Vergleich zu den beiden ersten Werken schreibt man hiermit eher eine normale Geschichte.
Tinu