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Bei der Entstehung von «The Dead Ones» haben The Last Ten Seconds Of Life die Erfahrungen aus den letzten beiden Veröffentlichungen genutzt und das präferiert, von dem sie dachten, dass es das Beste aus ihnen herausholen würde. Dies beinhaltet alles von der Songstruktur über die Klangfarbe der Instrumente bis hin zum Mix/Mastering und den lyrischen Themen.
Das Endergebnis ist diesmal eine persönliche und menschliche Erfahrung, statt des philosophischen und fiktionalen Ansatzes, der auf «No Name Graves» verwendet wurde. «The Dead Ones» markiert ausserdem das Debüt von Tyler Beam (v), Dylan Potts (d), Andrew Petway (b) und Wyatt McLaughlin (g/synth) beim Label Metal Blade. Inhaltlich knüpft die neue Scheibe an den Vorgänger aus 2024 an, der sich ebenfalls mit Tod und Wiedergeburt befasst hat, konzentriert sich jedoch direkt auf die eigenen Kämpfe der Bandmitglieder.
Musikalisch setzt die Truppe bei allen zehn Tracks auf vernichtenden Deathcore, der aus einem extrem dichten Klang besteht. Um diesen Sound zu erreichen, zog es den Vierer erneut nach Pennsylvania, ins Atrium Audio-Studio der Produzenten Carson Slovak und Grant McFarland. Dort lag der Fokus besonders auf den Gitarren-, Bass- und Schlagzeug-Sounds, denn der fertige Mix sollte ein "rollendes Panzer”-Gefühl erzeugen.
Zudem hat die Platte vier herausragende Gäste zu verbuchen: bei «Make It To Heaven» ist David Simonich von Signs Of The Swarm dabei, Nate Johnson, ehemals Fit For An Autopsy, ist auf «Rat Trap» zu hören, bei «Dollar To A Dime» ist Alan Grnja von Distant mit von der Partie und bei «XXXXXXXXXX» leiht der ursprüngliche TLTSOL-Sänger Storm Strope seine Stimme. «The Dead Ones» ist dunkler als die Tiefen der Hölle, wenn die Feuer nicht mehr lodern. Das Album ist wohl das wildeste, was The Last Ten Seconds Of Life in den letzten Jahren abgeliefert haben.
Oliver H.