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Metal Factory since 1999
Mit dem Album «Bioluminescence» präsentieren sich die Amis DAWN OF OUROBOROS aus Oakland zum zweiten Mal unter dem Label-Banner von Prostetic Records. Den Reigen eröffnet der Titeltrack mit einer Mischung aus rasendem Black/Death Metal und im Wechsel mit Easy Listening. Genauso speziell wie diese Mischung klingt, hört sie sich auch an.
Bemerkenswert, wie die Sängerin Chelsea Murphy die beiden Parts, also von Clean-Vocals und Gegrowle in einer Person vereint! Rasend schnell treibt «Nebulae» voran und ist technisch einfach sehr geil gespielt. Trotz dem hohen Tempot wird eine intensive Atmosphäre aufgebaut, und so fügen sich die ruhigen Clean-Vocals wie fehlenden Puzzle-Teile ins Gesamtbild ein. Verführerisch wie auch sehr zärtlich beginnt «Slipping Burgundy» mit gehauchten Vocals, bevor dann ein Sturm mit massiven Riffs und Growls aufzieht! «Poseidon's Hymn» kommt als epische Hymne daher und wird mit einem ruhigen Part von Chelsea Murphy gekonnt aufgepeppt.
Gar proggig wird es mit «Dueling Sunsets» und markiert ganz grosses Kino, denn diese Musiker sind wahre Meister ihres Fachs. Metalcore-mässig geht es mit «Static Reition» voll ab, heisst sehr modern und trotzdem überragend umgesetzt. Wie ein Maschinengewehr, so rattert «Fragile Tranquility» als ein weiterer Volltreffer, den Dawn Of Ouroboros hier abliefern. Zudem verleihen die zauberhaften Breaks dem Ganzen das gewisse Etwas. Die Schluss-Nummer «Mournful Ambience» setzt dann nochmals auf ganz viel Gefühl. Mit «Bioluminescence» liefern die Kalifornier gewaltig ab und gehören für mich zu den Bands, die man sich unbedingt merken muss. Weitaus mehr als nur ein Geheim-Zipp!
Roolf