Samstag, 18. April 2026

Metal Factory since 1999


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HOAXED – Death Knocks

Donnerstag, 19. Februar 2026

Drei Ladies aus Portland, Oregon, spielen sich mit einer etwas eigenwilligen Mischung durch die Lautsprecher. Eigenwillig sind HOAXED deshalb, weil es nicht klar definiert werden kann, was nun treibende Kraft sein soll - ist es Dark Rock? Nee, zu heftig, aber die Anleihen stimmen. Heavy Rock? Auch nicht, zu düster, beinahe schon atmosphärisch, singt man sich durch die Tracks hindurch

Nein, eigentlich ist es fast unmöglich dass CONVERGE im 35. Jahr (!) mit dem elften Album eines der besten Werke ihrer Karriere abliefern. Und doch: «Love Is Not Enough» könnte das Highlight ihrer jahrzehntelangen Reise durch den Mikrokosmos von Punk, Hardcore und Metal sein. Was Sänger Jacob Bannon, Gitarrist Kurt Ballou, Bassist Nate Newton und Schlagzeuger Ben Koller da geschaffen haben, ist ein eindringliches künstlerisches Statement über die Turbulenzen des Lebens, das ihre kollektiven Stärken bis zur Perfektion verfeinert.

DAIDALOS – Dante

Freitag, 20. Februar 2026

Mit «Dante» verwandelt Tobias Püschner seine Ein-Mann-Vision DAIDALOS in etwas, das einer inszenierten Reise gleicht. Es handelt sich nicht einfach um eine Sammlung von Songs, die von ‘Die Göttliche Komödie’ inspiriert sind, sondern eher um eine geführte Reise. Senke die Nadel auf das Vinyl, und du befindest dich nicht mehr ausserhalb der Geschichte, sondern wandelst an der Seite Dantes selbst in die Untiefen.

Nach achtzehn Jahren ohne Album melden sich die Crossover-Pioniere Clawfinger lautstark zurück. «Before We All Die», so der nach Weltuntergang oder Bucketlist klingende Titel der Platte, wird über "Perception" vertrieben und ist laut, wütend, düster-humorvoll und vor allem brutal ehrlich.

POWERWOLF braucht man an dieser Stelle nicht mehr vorzustellen, denn jeder kennt sie: all jene, die sie anbeten und auch jene, die sie Kacke finden.

Wird 2026 das Jahr des Thrash und Speed Metal? Kreator wie auch Megadeth haben schon fantastische Alben veröffentlicht, und schon steht mit Leatherhead eine vielversprechende Nachwuchsband in den Startlöchern, um zu den ganz Grossen vorzupreschen.

NYTT LAND – Aba Khan

Samstag, 21. Februar 2026

Unser Hund Naikyn stammt aus Sibirien - vielleicht versteht er diese Töne Musik besser als wir. «Aba Khan» verhält sich auch nicht so recht wie Musik, die wir einfach so konsumieren, sondern mehr wie ein Ort. Wind, Atem, Trommelfell und entfernte Stimmen bilden eine Umgebung, in die man eintritt, statt einer Sammlung von Titeln, denen man folgt.

FLECTOR – Hope

Montag, 23. Februar 2026

Schweizer Rock ist, wie ich finde, auf einem absoluten Hoch angelangt, heisst es finden sich in jedem Genre grossartige Bands. Bands wie FLECTOR sind daher passend und füllen das Void (R.I.P. Clepsydra) in der Sparte des progressiven, psychedelischen Hard Rocks mit Geduld, Fokus auf das Songwriting und einem unverkennbar persönlichen Charakter.

Mit voller Wucht und geballter Ladung Groove Metal schlagen FULL HOUSE BREW CREW zurück. Angeführt von Frontmann und Gitarrist Vagelis Karzis, derzeit auch Mitglied von Wolfheart und ehemaliger Gitarrist von Rotting Christ, ist die Band ready, ihren charakteristischen, amerikanisch inspirierten Heavy Groove Metal, mittels «Glasgow Grin», einem gespannten Publikum zu präsentieren.

Die Herkunft und kollektive Erfahrung des Todes-Geschwaders EYE OF PURGATORY ist zumindest in diesem Genre beeindruckend. Alle Namen dieser Band, Rogga Johansson (v/g), Jeramie Kling (b) und Taylor Nordberg (d/g/keys) sind aus vielen anderen Combos aus der Untergrund-Szene bekannt.

ROTH – Alles Endet

Dienstag, 24. Februar 2026

Was soll man noch gross zu ROTH sagen? Es ist bekannt, dass hier der Sohn von Eisregen Frontmann seine musikalische Vision verwirklicht, mit seinem Vater am Mikro. Dass es hierbei weder um Sonne, Regenbogen und Fröhlichkeit geht, mag auch beim zweiten Album nicht zu erstaunen.

Jack Harlon ist keine reale Person, sondern eine fiktive Outlaw-Figur, erschaffen von Tim Coutts-Smith, dem Kopf von JACK HARLON & THE DEAD CROWS. Seit den frühen Veröffentlichungen dient Jack Harlon als erzählerisches Zentrum der Band: ein Western-Drifter in einem leicht futuristischen Grenzland, der reale Menschen, Erfahrungen und innere Konflikte widerspiegelt.

SYLOSIS – The New Flesh

Dienstag, 24. Februar 2026

Josh Middletons virtuose Abriss-Mannschaft SYLOSIS surft auch nach 25 Jahren noch immer auf einer Welle der Begeisterung und der überschwänglichen Resonanz der Fans. Ihr letztes Album «A Sign Of Things To Come» (2023) klingt stets frisch im Ohr, dabei steht schon die nächste Veröffentlichung vor der Tür. «The New Flesh» ist ein eindrucksvolles Zeugnis für zerstörerische Riffs, prägnante Melodien und raffinierte rohe Gewalt.

ELLEFSON - SOTO – Unbreakable

Mittwoch, 25. Februar 2026

Sänger Jeff Scott Soto hat sich mit dem ehemaligen Megadeth Bassisten Dave Ellefson zusammengetan. Die beiden veröffentlichen unter dem Banner ELLEFSON-SOTO eine Scheibe, die allerdings mehr Fragen aufwirft, als dass sie zu Begeisterungs-Stürmen führt. Das liegt auch an der eher leicht moderneren Produktion, bei der der Gesang von Jeff zwischenzeitlich "verfremdet" wird.

Wie ich unseren Cheffe dazu bringen konnte, mir ausgerechnet diese Scheibe von EYE OF MELIAN zur Review zu geben, werden sich einige Schwermetaller wohl fragen. Ich könnte nun argumentieren, dass hier Leute aus dem Delain-Umfeld mitwirken, dass es sogar ein Cover von Bruce Dickinson (Iron Maiden) gibt, dass ein starker Teil des Projekts aus Finnland kommt (zumindest die Stimme und die orchestrale Handschrift), dass es bei Napalm erscheint - und dass sich das Ganze thematisch um eine nahezu göttergleiche Gestalt aus Tolkiens Legendarium dreht: Melian, die Maia.

LEAD INJECTOR – Witching Attack

Mittwoch, 25. Februar 2026

Kaum zu glauben, dass es die drei Jungspunde aus Dresden auf ihrem Debüt-Album schaffen, so zu klingen als wären sie vor vierzig Jahren schon aktiv gewesen. Oldschool ist also das Stichwort, welches das Trio als LEAD INJECTOR auf ihrer Fahne tragen und damit wie ein Hybrid aus Desaster, alten Sodom und Venom klingen.

SWEATMASTER – More!

Donnerstag, 26. Februar 2026

Nach 15 Jahren Stille kehren SWEATMASTER mit «More!» zurück. Das Album fühlt sich wie eine Band an, die die Tür zum Proberaum aufstösst und sich direkt wieder an die Strom-Versorgung anschliesst. Mit einer Laufzeit von knapp 38 Minuten verschwendet das Album keine Zeit mit Nostalgie oder Studio-Glanz. Stattdessen liefert es vierzehn knackige Stücke, die von Dringlichkeit, Reibung und Schwung leben.

In «Clisson, France», wurde ein Moment eingefangen, in dem Timing, Freundschaft und purer musikalischer Instinkt gut zusammenpassten. Aufgenommen beim "Hellfest 2016", heisst nach achtjähriger Live-Pause, klingt diese Veröffentlichung von HERMANO keineswegs wie ein Comeback, sondern wie eine Band, die nie vergessen hat, wie man gemeinsam atmet.

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