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Prinzipiell könnte man sagen, dass die Jungs und das Mädel ihr Handwerk beherrschen - da wird sehr differenziert gerockt und gerödelt, man lässt auch leisere Töne zu und erzeugt dennoch genug Spannung, um dabei zu bleiben (da sind sogar bluesige Töne zu vernehmen, da kommt glatt Southern Rock Feeling hoch).
Wenn ich mir De Arma so anhöre, habe ich regelmässig Flashbacks - Erinnerungen an Paradise Lost zu «One Second»-Zeiten, Dreadful Shadows, stellenweise Depeche Mode (rein vom Gesang her), etwas Sisters Of Mercy, Katatonia oder auch Ulver kommen auf.
Die Mucke der Italianos lässt sich nicht eindeutig klassifizieren, am ehesten kommen mir da noch Moonspell, teilweise Darkseed, Katatonia, eventuell noch etwas Memory Driven an gewissen Stellen oder auch Heavenwood und Theatre Of Tragedy (speziell beim Titeltrack) in den Sinn.
Nun ja, was erwartet man, wenn man so einen Bandnamen vor sich hat? Klar, man kann sich täuschen, ist mir auch schon passiert, aber hier, jetzt, bei dem vorliegenden Material, kann man das so stehen lassen.
Spanien und Rock/Metal? Mir fallen da so spontan lediglich Héroes Del Silencio ein, aber klar, kann schon sein, dass dieses Land mehr hervor bringt, keine Frage.
Nun ja..., ist ja schon ganz nett, was die Jungs da fabrizieren. Kann man als Hard Rock schwedischer Prägung ansehen, einfach stellenweise sehr repetitiv, da driftet man gerne in Richtung Punk ab. Was wiederum interessant ist, denn sobald diese 90er-Jahre Punk-Vibes aufkommen, habe ich sofort The Offspring in den geistigen Ohren laufen.
Dass sich die Schweden deutlich von Acts wie Crowbar, Memory Driven oder auch Dark Tranquillity haben beeinflussen lassen, hört man zu praktisch jeder Sekunde heraus. Muss jetzt nichts Schlechtes bedeuten, heisst einfach eines: Leichtverdaulich ist diese Mucke definitiv nicht.
Hmm..., joa doch, also generell kann man die Chose als Punk Rock bezeichnen. Da haben wir die eingängigen, repetitiven Riffs, das aggressive Drumming, plus ein Sänger, der gerne mal ins Mikro schreit, mit derb viel Verzerrung und Hall drin - man könnte meinen, der gute Brian Warner hätte damals nicht auf die Goth/Industrial-Schiene gesetzt.
Hmm..., schwierige Kosten aus dem Norden, genauer gesagt aus Norwegen gemäss Infotext. Irgendwo zwischen Rock, Ambient, Alternative und Pop schlängelt sich der Sound durch die Boxen.
Es ist noch recht schwierig, Mustasch zu beschreiben. Heavy Rock? Jupp, ist dabei. Vielschichtige Soundarrangements? Auch da.