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Sie zählen zu meinen absoluten Helden, haben tatsächlich nochmals die Kurve gekriegt und biegen mit dem vierzehnten Studio-Album ums Eck, als hätte es nie ein Werk wie den Vorgänger «Congregation Of Annihilation» (2023) gegeben. Diese Scheibe von METAL CHURCH hinterliess nämlich einen bitteren Nachgeschmack bei mir.
Zakk Wylde veröffentlicht dieser Tage mit seiner Truppe BLACK LABEL SOCIETY sein neuestes Werk. In gewohnter Manier kann man den brachialen Stoner / Doom Metal Sound aus den Boxen dröhnen lassen.
Wenn Eure Plattensammlung Euch nachts um zwei Uhr zugeflüstert: "Bring mich ins All!", dann ist «Astral Voyager Vol. 2» von Kal-El genau das Richtige, um diesem Ruf zu folgen – mit einer Lava-Lampe in der einen und einem Plasma-Gewehr in der anderen Hand.
Was beim Debüt noch wie ein überdrehtes Spassprojekt wirkte, wird auf «Press Start» erstmals klar positioniert. SAMURAI PIZZA CATS nutzen ihr zweites Album, um ihren Sound zu schärfen und sich bewusst festzulegen.
James McBain, der sympathische Schotte aus Aberdeen, ist schlichtweg ein Teufelskerl. Die hohe Hürde, die er sich mit dem Vorgänger «Warlock Grim & Withered Hags» gelegt hat, schien ihn bei den Aufnahmen zum vierten Studio-Aalbum jedenfalls nicht gestört zu haben. Anders lässt sich dieses Wahnsinns-Album von HELLRIPPER nicht erklären. Doch von vorne…
So langsam mausert sich das deutsche Label High Roller Records zu meinem Favoriten. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt dass hier Truppen wie Speed Queen, Aquilla, Sintage, Wings Of Steel, Helvetets Port, Cloven Hoof, Ironflame oder Creatures unter Vertrag stehen. Daneben gibt es da noch eine Truppe namens KERRIGAN aus Freiburg im Breisgau, welche 2023 mit «Bloodmoon» bereits eine sensationelle Scheibe veröffentlicht haben.
Schon der Opener «Fallen» zeigt die Richtung der deutschen Power-Proggies ASSIGNMENT an. Kraftvolle Riffs, treibende Drums und ein grossartiger Gesang von Diego Valdez, der mit seiner Power-Stimme oft an Robin McAuley erinnert. Man wartet mit viel Melodie, gepaart mit Härte, auf, klasse Einstieg in ein wirklich starkes Album.
Oha, die Belgier von Acid sind zurück, heisst also genau jene Truppe, die sich mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album (1983) einen mehr als nur guten Namen machen konnte. Ihr Speed Metal konnte damals viele Metalheads begeistern, aber nicht verhindern, dass die Truppe nach ihrem dritten Werk «Engine Beast» (1985) in der Versenkung verschwand.
Der Einstieg in das zwölfte Studio-Albums der amerikanischen Thrash-Helden Exodus beginnt mit einem Intro, das auch gut von Anthrax stammen könnte. Sobald aber die Stimme des zurückgekehrten Rob Dukes (er ersetzte leider erneut Steve "Zetro" Souza) einsetzt, ist klar, dass die Jungs mit dessen angepissten Art auf einem gefährlichen und glühenden Weg unterwegs sind.
Oh mein Gott, wie geil ist denn die Stimme von Larissa Cavacece, die wie eine Mischung aus Leather Leone und Wendy O'Williams klingt?! Speziell bei «Whorefrost» kommt die tiefe und gefährlich Stimme von Wendy ans Tageslicht. Dass Larissa ihre Karriere in einer Plasmatics Coverband startete (die ehemalige Truppe von Wendy) scheint nur ein weiteres Zeichen vom Himmel für STAINLESS zu sein.