
Swiss Hard Rock and Heavy Metal Magazine since 1999
You can reach us via email or phone.
+41 (0) 79 638-1021
Metal Factory since 1999
BEYOND THE BLACK bleiben sehr stark! War ich bereits von ihrem selbst betitelten Vorgänger begeistert, wiederholt sich das jetzt wieder. Und auch ich tue dies hiermit: Hier ist das Songwriting schlicht massiv – und das obwohl mich BandS mit symphonischen Frauen-Stimmen sonst eher langweilen.
Mit «Come Shadow Of My End» kehren MOONGATES GUARDIAN zu ihrem ursprünglichen Sound zurück. Das Album wirkt in seiner Ausrichtung vertraut, unterscheidet sich jedoch in der Umsetzung.
Funeral Doom trifft auf Dark Folk, vereint durch Geduld und Zielstrebigkeit. Auf dem Papier sind BELL WITCH & AERIAL RUIN ungewöhnliche Partner, doch im Geiste sind sie unvermeidlich.
Dieser arktische Kälteeinbruch, der uns derzeit (Januar 5, 2026) fest im Griff hat, fühlt sich an wie ein greifbarer Ausdruck der Musik auf «Zerfall»: eine arktische Polarfaust, die alles offenlegt, verstummen lässt und gerade dadurch die schaurig-schöne Klarheit der Melancholie erst ermöglicht.
Mit «Precipice» kehren LYCHGATE nach längerer Pause zurück und machen sofort klar, dass dieses Album nicht für den beiläufigen Konsum gedacht ist. Die britische Band verfeinert ihre einzigartige Vision von avantgardistischem Black-/Death Metal weiter und drängt ihn in beunruhigendes, intellektuelles und emotional bedrückendes Terrain. Anstatt um der Extremität willen extrem zu sein, wirkt Precipice wie ein sorgfältig konstruierter Abstieg, bei dem jede musikalische Entscheidung dem grösseren konzeptionellen und atmosphärischen Ganzen dient.
Mit «Ethereal Horizons» beweisen BLUT AUS NORD, eine Band die ich ausserordentlich mag, einmal mehr, warum sie nach wie vor eine der wichtigsten und unberechenbarsten Kräfte im Avantgarde Black Metal sind.
Mit «Crypts Of Eternity» liefert das französische Black Metal Projekt FÄUST ein bemerkenswert gutes zweites Album ab, das in Bezug auf Songwriting und Sound einen deutlichen Schritt nach vorne macht. Das Ganze ist zwar fest im melodischen Black Metal verwurzelt, vermeidet jedoch viele der abgedroschenen Klischees des Genres. Stattdessen konzentriert es sich auf Fluss, Klarheit und Atmosphäre.
Gut Ding will Weile haben, dachten sich wohl auch die Schweden HAVAMAL, die sich für das neuste Album viereinhalb Jahre Zeit gelassen haben. Der Vorgänger «The Shadow Chapter» (2021) war eine steile Vorlage und dreht noch jetzt gerne seine Runde auf meinem Plattenspieler. Nun ist man wieder auf der Bildfläche aufgetaucht und versucht mit dem dritten Album für Furore zu sorgen.
«Lucifer Lucem Proferens» ist ein Black Metal Album, das sich stark auf seine Gitarren-Arbeit stützt, um die Songs voranzutreiben. Die Riffs von THOKKIAN VORTEX sind oft das Highlight: scharf geschnitten, oft eingängig und verantwortlich für den Grossteil der Dynamik des Albums. Wenn die Gitarren in einen Groove wie bei «Shadowmother» kommen, wird die Musik wirklich packend.
Die römische Kapelle 5RAND ist nun auch schon beim wichtigen dritten Album angekommen, und der Vierer um Sängerin Julia Elenoir hat sich Grosses vorgenommen.