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In den letzten Jahren hat die Verbindung nordischer Volksmusik mit elektronischer Musik zu faszinierenden musikalischen Mischformen geführt. Mit «Hugrheim», ihrem zweiten Album und einer konsequenten Fortsetzung ihres sogenannten «Viking War Trance», geht das französische (nee, nix Muminland) Duo EIHWAR noch einen Schritt weiter. Anstatt die antike Mythologie als ferne Museums-Folklore zu präsentieren, verwandeln Eihwar sie in etwas überraschend Verspieltes.
DISPYRIA Chefdenker Jürgen Walzer schafft mit «Redemption Part 1 - Twisted World» im Vergleich zum Vorgänger-Album von 2023 einen grossen Schritt vorwärts. Waren damals bereits einige Lieder gut, überzeugte das Werk leider als Gesamt-Paket nicht. Die Geschichte wirkte schlicht nicht stimmig und zusammenhängend. Beim neuen Album macht jetzt Walzer sehr vieles richtig.
Manowar sind längt mehr eine Persiflage von sich selbst, als eine ernstzunehmende Band – und ich vergöttere die Scheiben bis «Triumph Of Steel»! - aber zum Glück gibt es eine Handvoll Griechen die kurz davor sind, den Thron des verwaisten Epic Metals Königreichs zu erklimmen. Was TRIUMPHER auf ihrem mittlerweile dritten Album abliefern, ist einfach sagenhaft und phasenweise kaum in Worte zu fassen.
Gerade mal fünfzehn Monate ist es seit dem Debüt-Album «King Of Gods» her. Ob das neue Werkvon AEON GODS wohl mit dem Vorgänger mitzuhalten vermag? Kaum mit dem Anhören begonnen war klar: Ja, es kann! Power Metal in seiner epischen, hymnischen Form mit Bezug zur ägyptischen Mythologie.
THE HELLACOPTERS sind weit mehr als irgendeine skandinavische Kick Ass Rock'n'Roll Band. Vielmehr gehören sie zur Genre-Speerspitze und sind eine eigentliche High Energy Rock-Institution.
Ich denke es war ungewiss, ob Mike Portnoy nach der Rückkehr zu Dream Theater noch zur TNMB gehört, aber zum Glück ist es so. Mike Portnoy, Neal Morse, Randy George, Bill Hubauer und Eric Gillette sind ein unglaublich eingespieltes Team, und genau das beweisen sie auch hier wieder. Progressive Rock auf allerhöchstem Niveau.
Wie ich unseren Cheffe dazu bringen konnte, mir ausgerechnet diese Scheibe von EYE OF MELIAN zur Review zu geben, werden sich einige Schwermetaller wohl fragen. Ich könnte nun argumentieren, dass hier Leute aus dem Delain-Umfeld mitwirken, dass es sogar ein Cover von Bruce Dickinson (Iron Maiden) gibt, dass ein starker Teil des Projekts aus Finnland kommt (zumindest die Stimme und die orchestrale Handschrift), dass es bei Napalm erscheint - und dass sich das Ganze thematisch um eine nahezu göttergleiche Gestalt aus Tolkiens Legendarium dreht: Melian, die Maia.
Würden die Finnen von TEMPLE BALLS immer dermassen grossartig wie mit dem von Slide-Gitarren unterstützten «Lethel Force» losrocken, könnten die Jungs um Sänger Arde Teronen schon lange zu meinen Lieblingen gehören. Der kernige Rock der Nordländer hat definitiv mehr zu bieten als bloss schöne Musiker-Gesichter und rhythmische Hüftbewegungen.
Mit «Forebode» kehren SAILLE nicht nur mit einem neuen Album zurück, sondern auch mit einer bewussten Bekräftigung ihrer Identität. Nach fünf Jahren relativer Stille konzentriert sich die niederländisch- belgische Epic Black Metal Band wieder auf die Atmosphäre, die ihre frühere Ära geprägt hat, präsentiert sie jedoch durch eine moderne, kraftvolle Produktionslinse. Das Ergebnis ist ein Album, das sich sowohl retrospektiv als auch erneuert anfühlt.
Auf BIG BIG TRAIN bin ich aufmerksam geworden, als sich Drum-Virtuose Nick D'Virgilio den Proggies anschloss. Die Band besteht aus Mitgliedern aus den USA, England, Schottland, Italien, Schweden und Norwegen. Ein bunter Haufen, der hier sein sechzehntes Studiowerk präsentiert und zum ersten Mal ein Konzept-Album.