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Metal Factory since 1999
Dani Filth meldet sich mit seinem vierzehnten Studio-Album zurück und präsentiert sich eingängiger und zugänglicher als auf den Vorgängern. Die typischen Trademarks Düsternis, Melancholie, Orchestrierungen und Aggression sind natürlich immer noch vorhanden, wie auch die Theatralik, die CRADLE OF FILTH auszeichnet allgegenwärtig ist. Dazu kommt eine absolut zeitgemässe Produktion, welche nicht nur fett durch die Boxen dröhnt, sondern auch den vielen Details Platz lässt.
Gregorianische Chöre leiten das Album ein, bevor eine mächtige Riffwand die Ruhe durchbricht und spätestens wenn die prägnante Stimme von Dani Filth ertönt, ist man wieder mittendrin im Cradle-Klang-Kosmos. «Demagoguery» entpuppt sich mit seinen schaurigen Orgelklängen, ebenso als Highlight wie «The Trinity Of Shadows», ein eingängiger Song, der seine Wurzeln im klassischen Metal hat. Apropos Metal: «Malignant Perfection» nimmt dieses Thema wieder auf und auch Keyboarderin Zoe Marie Federoff kommt hier mit ihren Backing Vocals zum Zug.
Nicht alle Songs zünden aber sofort: «Non Omnis Moriar» und «Ex Sanguine Draculae» fallen eher in die Kategorie Standard-Ware. «The Screaming Of The Valkyries» reiht sich trotzdem nahtlos in die gute Diskographie der Briten ein. Wer bisher nichts mit der Band anfangen konnte, wird seine Meinung kaum ändern, der Rest dürfte nicht enttäuscht sein. Der Labelwechsel von Nuclear Blast hin zu Napalm Records hat also keine negativen Spuren hinterlassen.
Rönu
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