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Zwei Jahrzehnte lang musste POP EVIL Frontmann Leigh Kataky bis an seine Grenzen gehen, um die Band von der lokalen Szene in Michigan an die Spitze des modernen Rock-Geschäfts zu bringen. Riesenerfolge, bittere Niederlagen! Kakaty hat alles überstanden.
Pop Evil, ergänzt durch die Gitarristen Dave Grahs und Nick Fuelling, den Bassisten Joey "Chicago" Walser und den Neuschlagzeuger Blake Allison, haben die Ehre, ihr achtes Album «What Remains» unters Volk zu bringen. Das neue Werk knüpft an den Erfolg des gefeierten Longplayers «Skeletons» aus dem Jahr 2023 an und ist sowohl klanglich als auch thematisch das bisher härteste Werk der Amis aus Grand Rapids, Michigan. Die Platte ist eine donnernde Sammlung von arena-tauglichen, modernen Rock- und Metal-Hits, in denen Kakaty Herz, Verstand und Seele öffnet.
Das Album ist eine gewaltige Explosion lebensbejahenden Lärms, ein Strudel aus sägenden Riffs und knallharten Drum-Beats, die regelmässig in die für die Band typischen, hymnischen Refrains abdriften. Die zehn Tracks bewegen sich auf einem Terrain, das der Pop Evil Familie auf Anhieb vertraut sein wird. Mit Produktionshilfe von Drew Fulk (Disturbed, Knocked Loose), Zach Jones (Fever 333, Maggie Lindemann), KJ Strock (Ice Nine Kills, Motionless In White) und dem Sparrow Sound Team von Joe McQueen und Spiritbox-Bassist Josh Gilbert (Bad Wolves, As I Lay Dying) wird der Sound noch auf Hochglanz poliert. Die Musik von Pop Evil war schon immer ein Spiegelbild ihres hart erkämpften musikalischen Weges.
Grundsätzlich ist es aber einfacher, ergreifender, gitarrengetriebener Rock mit einer starken Nu Metal Kante. «Overkill» ist Abschluss-Track und die einzige Ballade auf «What Remains», aber sie ist die Ehre wert, denn mit ihrer zarten Untermalung und Kakatys Gesang, bietet sie noch eine andere Facette. Der Fünfer klingt wie eine Band, die das Hard Rock Genre im Herzen trägt. Auch nach acht Alben kein Hauch von Selbstgefälligkeit, denn «What Remains» ist ein aufregendes Stück Musik, das beweist, dass Post-Grunge und Nu-Metal auch 2025 noch frisch und aufregend klingen können.
Oliver H.